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Prozess: 46-Jähriger soll Onkel erstochen haben

Lüneburg  

Prozess: 46-Jähriger soll Onkel erstochen haben

23.03.2021, 15:38 Uhr | dpa

Prozess: 46-Jähriger soll Onkel erstochen haben. Landgericht Lüneburg

Eine Treppe führt zum Haupteingang vom Landgericht Lüneburg. Foto: Philipp Schulze/dpa (Quelle: dpa)

Am Lüneburger Landgericht hat der Prozess gegen einen 46-Jährigen begonnen, der seinen Onkel in Celle erstochen haben soll. Der Angeklagte ließ sich am Dienstag ein und gab zu, im Streit ein Messer auf den Verwandten geworfen zu haben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Er habe ihn aber nicht töten wollen. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat am 28. September als Totschlag.

Die Polizei hatte den Angeklagten zu seinem späteren Opfer gebracht, nachdem er in der Innenstadt wegen Diebstahls, Beleidigung und Körperverletzung aufgefallen war. Da keine Haftgründe vorlagen und der Mann keinen festen Wohnsitz gehabt habe, entschieden die Polizisten, ihn zu seinem Onkel zu bringen. Dort soll er betrunken den 54-Jährigen getötet haben.

Nach Informationen der "Celleschen Zeitung" handelt es sich um einen Intensivstraftäter, der erst wenige Tage zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war. Dort hatte er eine Haftstrafe wegen Eigentumsdelikten, Bedrohung, Beleidigung und räuberischer Erpressung abgesessen. Zudem soll er in den Tagen zuvor seine ehemalige Lebensgefährtin verprügelt haben. Der Angeklagte sitzt nun in Untersuchungshaft.

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