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Wichtiges Signal: BASF will ab 2050 klimaneutral sein

Ludwigshafen am Rhein  

Wichtiges Signal: BASF will ab 2050 klimaneutral sein

26.03.2021, 17:31 Uhr | dpa

Wichtiges Signal: BASF will ab 2050 klimaneutral sein. BASF

Der Schriftzug „BASF“ ist auf einem Behälter auf dem Werksgelände des Chemiekonzerns BASF angebracht. Foto: Uwe Anspach/dpa (Quelle: dpa)

BASF will ab 2050 klimaneutral sein und plant dafür Milliardeninvestitionen. Bis 2025 seien Investitionen von bis zu einer Milliarde Euro sowie bis 2030 von weiteren zwei Milliarden bis drei Milliarden Euro geplant, teilte der Chemiekonzern am Freitag in Ludwigshafen mit. "Der Klimawandel ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts", sagte Unternehmenschef Martin Brudermüller der Mitteilung zufolge. BASF werde verstärkt auf den Einsatz erneuerbarer Energien setzen und die Entwicklung und den Einsatz neuer CO2-freier Verfahren für die Herstellung von Chemikalien beschleunigen.

Im Zentrum der Umstellung hin zu Netto-Null-CO2-Emissionen ab 2050 soll der Einsatz neuer Technologien stehen, bei denen fossile Energieträger wie Erdgas durch elektrischen Strom aus erneuerbaren Quellen ersetzt werden. Die meisten dieser Technologien würden durch BASF und mit Partnern entwickelt und befänden sich im Pilotstadium.

"Voraussetzung für die Transformation der Chemieproduktion ist die verlässliche Verfügbarkeit großer Mengen erneuerbaren Stroms zu wettbewerbsfähigen Preisen. Beides ist heute in Deutschland nicht gegeben", sagte Brudermüller. Deshalb wolle sich BASF an Investitionen in Produktionsanlagen für erneuerbare Energien für den Eigenbedarf beteiligen. Da die Ablösung bestehender Produktionsverfahren kapitalintensiv sei, bemühe sich der Konzern um Fördermittel im Rahmen europäischer und nationaler Programme.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Anne Spiegel bezeichnete die geplanten Investitionen in Zukunftstechnologien als wichtiges Signal. "Ich begrüße es, dass die BASF sich wie in der Vergangenheit als Vorreiter der chemischen und energieintensiven Industrien klare Klimaschutzziele setzt", sagte die Grüne-Politikerin einer Mitteilung zufolge. Wichtig sei, dass es nicht bei den Zielen bleibe, sondern dass die erneuerbaren Energien bestmöglich im Land ausgebaut werden.

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