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Pellworm will bei Sternenguckern punkten: Spiekeroog auch

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Pellworm will bei Sternenguckern punkten: Spiekeroog auch

30.03.2021, 07:07 Uhr | dpa

Pellworm will bei Sternenguckern punkten: Spiekeroog auch. Der Sternenhimmel

Der Sternenhimmel. Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die nordfriesische Insel Pellworm will Bewohnern und Gästen künftig mehr Sternenhimmel bieten und reduziert dafür das künstliche Licht. Angestrebt wird die Eintragung in das Register der International Dark-Sky Association von dunklen Orten (IDA), sagte Kurdirektorin Sarah Michna.

Auch die niedersächsische Nordseeinsel Spiekeroog strebt das seit einiger Zeit an. Dort wurde bereits zahlreiche Leuchten und Laternen in ihrer Lichtstärke reduziert. Außerdem werden Sternenparkführer ausgebildet, die Interessierten den Sternenhimmel über der Insel erklären. Eine erste Schulung per Video sei sehr gut gelaufen, sagte Inselbürgermeister Matthias Piszczan. Spiekeroog wolle Mitte April einen Vorantrag bei der IDA stellen. Dann hoffe man auf Korrekturhinweise vor dem endgültigen Antrag Ende Mai.

Bislang gibt es in Deutschland vier anerkannte sogenannte Sternenparks: den Naturpark Westhavelland, das Biosphärenreservat Rhön, der Nationalpark Eifel, die Winklmoosalm in Bayern und - als erste Sternenstadt - Fulda.

Pellworm soll als Insel vor allem in der Nachsaison attraktiver werden. An mehreren besonders dunklen Orten auf der Insel sollen Beobachtungsplätze mit "Sternegucker-Bänken" eingerichtet werden.

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