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Freiwillige beginnen Dienst im Heimatschutz bei Luftwaffe

Germersheim  

Freiwillige beginnen Dienst im Heimatschutz bei Luftwaffe

07.04.2021, 19:05 Uhr | dpa

Die ersten 21 Freiwillig Wehrdienstleistenden im Heimatschutz in der Luftwaffe sind am Mittwoch in Rheinland-Pfalz begrüßt worden. "Ich heiße die jungen Frauen und Männer herzlich willkommen und freue mich über ihr Engagement und ihre Entscheidung für uns", sagte der stellvertretende Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ansgar Rieks in Germersheim. Laut der Bundeswehr starten die Soldaten nun ihre dreimonatige Grundausbildung an den Standorten Roth (in Bayern) und in Germersheim.

Für die Bundeswehr liegt der Mehrwert des neuen Freiwilligendienstes in der zielgerichteten Ausbildung von Reservekräften, die beispielsweise in einer Krisensituation für den Schutz der Luftwaffenliegenschaften in ganz Deutschland herangezogen werden könnten. Diese kämen aber auch bei schweren Naturkatastrophen zum Einsatz, um Menschen in Not zur Hilfe zu kommen.

Die Bundeswehr will durch den neuen Freiwilligendienst zusätzliche Kräfte für Krisen- und Katastropheneinsätze im Inland bereithalten. Im ersten Jahr sollen 1000 Männer und Frauen ausgebildet werden. Der Dienst besteht aus einer siebenmonatigen militärischen Ausbildung und Reservisteneinsätzen in den folgenden sechs Jahren. An dem neuen Dienst gibt es auch Kritik. Unter anderem hatte der Linken-Verteidigungspolitiker Alexander Neu erklärt, dass es sinnvoller sei, Blaulichtorganisationen wie das THW ausreichend zu finanzieren.

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