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Sachsen-Anhalter: 2020 durchschnittlich mehr brutto verdient

Halle (Saale)  

Sachsen-Anhalter: 2020 durchschnittlich mehr brutto verdient

09.04.2021, 11:15 Uhr | dpa

Sachsen-Anhalter: 2020 durchschnittlich mehr brutto verdient. Banknoten

Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst in Sachsen-Anhalt ist 2020 gestiegen. Sozialversicherungspflichtige voll-, teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte hätten im Schnitt 2978 Euro verdient und damit zwei Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mit. Dabei seien Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld eingeschlossen, vor Abzug von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen. Allerdings lag der Durchschnittsverdienst den Angaben zufolge 13 Prozent unter dem bundesweiten in Höhe von 3454 Euro.

Vollzeitbeschäftigte in Sachsen-Anhalt erhielten durchschnittlich 3539 EUR pro Monat von ihrem Arbeitgeber als Entgelt gezahlt und damit zwei Prozent mehr als im Vorjahr, wie es weiter hieß. Bei Teilzeitbeschäftigung habe der monatliche Durchschnittsbruttoverdienst bei 2254 Euro gelegen, das seien 2,4 Prozent mehr gewesen als 2019. Geringfügige Beschäftigung sei durchschnittlich mit 327 Euro entlohnt worden, das seien 2,1 Prozent mehr gewesen als im Vorjahr.

Laut den Statistikern führte die Pandemie in einigen Wirtschaftsbereichen zu deutlichen Verdiensteinbußen. Im Gastgewerbe sei der Bruttojahresverdienst um 11,7 Prozent auf 14 347 Euro im Jahr 2020 gesunken. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche sei um 7,7 Prozent zurückgegangen, bundesweit um 16,5 Prozent.

Im Bereich sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen wie Auto-Vermietung, Reisebüros und Reiseveranstalter sei das Verdienstniveau pro Monat im Vergleich zum Vorjahr auf 21 958 Euro um 5,9 Prozent gesunken. Bei den sonstigen Dienstleistungen wie Friseuren, Saunas oder Reparaturdienstleistungen habe es ein Minus um 3,7 Prozent auf 26 270 Euro gegeben. Im Handel hingegen hätten die Verdienste im Jahresschnitt um 6,6 Prozent zugenommen. Das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlte Kurzarbeitergeld floss in die Statistik nicht mit ein.

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