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Tote Wildvögel angeschwemmt: Verdacht auf Geflügelpest

Leer (Ostfriesland)  

Tote Wildvögel angeschwemmt: Verdacht auf Geflügelpest

09.04.2021, 17:30 Uhr | dpa

Entlang der Ems-Deiche im Rheiderland in Ostfriesland sind vermehrt tote Wildvögel angeschwemmt worden. Allein am Freitag wurden rund 150 Tiere leblos aufgefunden und eingesammelt, wie der Landkreis Leer mitteilte. Das Veterinäramt des Kreises geht davon aus, dass die Wildvögel durch die derzeit grassierende Geflügelpest ums Leben kamen. Um dies abzuklären wurden entsprechende Untersuchungen eingeleitet.

Das Rheiderland zwischen Ems und Dollart wird von vielen Wildvögeln als Rast- und Durchzugsgebiet genutzt - die Wildvogeldichte ist entsprechend hoch. Nach Angaben des Landkreises grassiere das hochansteckende Virus noch immer massiv unter Wildvögeln. Es sei daher davon auszugehen, dass weitere verendete Vögel auch abseits der Deiche von Ems und Dollart im Hinterland gefunden werden.

In den vergangenen Monaten war es in mehreren Geflügel-Mastbetrieben zu Ausbrüchen der hochansteckenden Tier-Infektionskrankheit gekommen. Rund eine Million Tiere wurden deswegen in Niedersachsen getötet.

Der Landkreis rief Spaziergänger und Fahrradfahrer dazu auf, die betroffene Gebiete entlang des Ems-Deiches zu meiden. Kontakt mit verwendeten Tieren solle unbedingt vermieden werden.

Laut Friedrich-Loeffler-Institut tritt die Vogelgrippe mit verschiedenen Subtypen auf. Von mehreren war bislang schon bekannt, dass sich Menschen damit anstecken können. Die Infektionskrankheit galt für Menschen als ungefährlich. Eine Übertragung über infizierte Lebensmittel gilt als unwahrscheinlich.

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