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Mecklenburg-Vorpommern: Impfen ohne Termin jetzt an fünf Orten möglich

Mecklenburg-Vorpommern  

Am Samstag Impfen ohne Termin an fünf Orten möglich

12.04.2021, 10:37 Uhr | dpa

Mecklenburg-Vorpommern: Impfen ohne Termin jetzt an fünf Orten möglich. Spritzen liegen bereit

Drei vorbereitete Spritzen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Menschen ab 60 Jahren können heute in zwei Landkreisen in Mecklenburg-Vorpommern zusätzliche Impfangebote wahrnehmen. Nach Angaben der Landkreise Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald soll es entsprechende Impfmöglichkeiten in Neubrandenburg, Demmin und Mirow sowie in Greifswald und Pasewalk geben.

Dabei soll der Impfstoff von Astrazeneca zum Einsatz kommen. Während Vorpommern-Greifswald ganz ohne Anmeldung impfen will, verwies die Seenplatte-Verwaltung darauf, dass man sich auch einen Termin über die Hotline reservieren kann.

Vorpommern-Greifswald hofft auf mehr als 1000 Impfwillige am Samstag. An der Seenplatte waren am Karsamstag schon mehr als 960 Menschen vorrangig mit dem Astrazeneca-Impfstoff versorgt worden.

Bereits am Freitag war eine Impfaktion ohne vorherige Terminvergabe in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) angelaufen, wo nach Angaben des Landkreises täglich bis zu 300 Menschen geimpft werden können. Bei einer ähnlichen Aktion am Ostermontag in Wismar hatten sich trotz Schneetreiben lange Warteschlangen gebildet. Laut Landkreis waren mehr als 900 Menschen geimpft worden. Ein weitere solche Aktion sei für den 17. April in beiden Impfzentren in Wismar und Grevesmühlen geplant, wo zusammen noch einmal rund 1000 Impfungen veranschlagt seien.

Die Ständige Impfkommission hatte den Astrazeneca-Impfstoff zuletzt erst für Menschen ab 60 Jahren empfohlen. Grund für die Einschränkung waren unter anderem seltene Fälle von Hirnvenenthrombosen vor allem bei jüngeren Frauen nach einer Impfung mit dem Serum.

Die Hansestadt Rostock hatte bereits für Donnerstag und Freitag zusätzliche Impftermine angeboten. Demnach seien mit Stand vom Donnerstag allein für Freitag mehr als 1000 Impftermine mit Astrazeneca an Menschen ab 60 vermittelt worden. Der Landkreis Vorpommern-Rügen habe Bestände des Impfstoffes zur Verteilung an Hausärzte abgegeben. Die Verunsicherung sei groß. Man sei dankbar, dass die Hausärzte mit ihrem Vertrauensverhältnis zu den Patienten hierauf eingehen könnten. Auch der Landkreis Ludwigslust-Parchim baut nach eigenen Angaben Impfstoff durch Weitergabe an Hausärzte ab.

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