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Infektionen nach Feier: Verfahren eingestellt

Magdeburg  

Infektionen nach Feier: Verfahren eingestellt

12.04.2021, 10:25 Uhr | dpa

Infektionen nach Feier: Verfahren eingestellt. Landgericht Magdeburg

Eingang zum Landgericht in Magedeburg. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine große Feier in Magdeburg, die Ausgangspunkt für viele Corona-Infektionen gewesen sein soll, hat keine strafrechtlichen Konsequenzen. Das in Betracht kommende Verfahren sei eingestellt worden, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Magdeburg am Montag mit. Es habe nicht bewiesen werden können, dass Veranstalter oder Gäste wissentlich und willentlich zur Ansteckung anderer Teilnehmer mit dem Coronavirus oder einer Erkrankung beigetragen haben.

"Es bestand schon keine Möglichkeit, mit hinreichender Sicherheit festzustellen, ob die Veranstaltung tatsächlich Quelle für die Vielzahl der Infektionsfälle war", erklärte der Sprecher.

Die Stadt Magdeburg hatte gegen mehrere Veranstalter Strafanzeige im Zusammenhang mit der großen Feier vom 17. Oktober 2020 erstattet. Sie erhob den Vorwurf der Körperverletzung. Damals sollen rund 120 Teilnehmer zusammen gefeiert haben. Die Stadt machte im Anschluss eigenen Angaben zufolge mehr als 80 Corona-Infektionen aus, bei Teilnehmern und in deren Umfeld. Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) hatte im November erklärt, es solle nicht einfach ein Ordnungsgeld verhängt, sondern ermittelt werden, ob es sich um Körperverletzung handele.

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