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Hausärzteverband beklagt Kürzung der Impfstofflieferungen

Magdeburg  

Hausärzteverband beklagt Kürzung der Impfstofflieferungen

12.04.2021, 11:37 Uhr | dpa

Hausärzteverband beklagt Kürzung der Impfstofflieferungen. Impfung beim Hausarzt

Ein Patient wird geimpft. Foto: Ronny Hartmann/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Hausärzte in Sachsen-Anhalt fordern mehr Corona-Impfstoff. Die ohnehin geringen Lieferungen zum Einstieg der Ärzte in die Impfkampagne in der vergangenen Woche seien nochmals um 25 bis 50 Prozent gekürzt worden, kritisierte der Hausärzteverband Sachsen-Anhalt am Montag. Gleichzeitig würden die Lieferungen an Impfzentren steigen, so der Verband in einer Mitteilung.

"Wir kritisieren nicht die zu Beginn der Impfkampagne implementierten großen Impfzentren in allen Landkreisen, die auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden", sagte Verbandsvorsitzender Stefan Andrusch. "Aber unsere Patienten erwarten nun die Hoheit über das Impfen in der Fläche." Impfen sei schon immer hausärztliches Betätigungsfeld gewesen. Die Impfzentren werden direkt von der Landesregierung mit den Impfstoffen versorgt, die Dosen der Hausärzte beschafft die Kassenärztliche Vereinigung.

Die Hausärzte hatten vorige Woche die ersten Impfstoffdosen bekommen und die Anzahl der Impfungen in Sachsen-Anhalt damit auf Anhieb verdoppelt. Werden die Hausärzte wie ursprünglich angekündigt beliefert, könnte Sachsen-Anhalt nach Einschätzung des Verbandes bis zum Sommer die angestrebte Impfquote von 70 Prozent erreichen. "Die zentrale Frage lautet nicht: Wie sollen wir dies schaffen, sondern: Wo bleibt der Impfstoff?", sagte Andrusch.

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