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Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson in Bundeswehrapotheke

Quakenbrück  

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson in Bundeswehrapotheke

13.04.2021, 17:31 Uhr | dpa

Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson in Bundeswehrapotheke. Impfung

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze. Foto: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Mehr als 230 000 Dosen des Corona-Impfstoffs des Herstellers Johnson & Johnson sind am Dienstag nach dpa-Informationen in der Bundeswehrapotheke im niedersächsischen Quakenbrück angekommen. Alle Corona-Impfdosen für Deutschland werden zunächst dorthin gebracht. Von dort wird der Impfstoff dann an die Bundesländer verteilt.

Wann der Impfstoff von Johnson & Johnson weitertransportiert wird, war zunächst unklar. Am Dienstag hatte der Pharmakonzern mitgeteilt, den Marktstart seines Impfstoffs in Europa zu verschieben. Hintergrund sind Berichte über Sinusvenenthrombosen nach Impfungen. Der Konzern will die Fälle mit Experten und den Gesundheitsbehörden untersuchen.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte vergangene Woche mitgeteilt, Fälle von Thrombosen nach einer Impfung mit dem Vakzin von Johnson & Johnson zu prüfen. Die Behörde hatte betont, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff des US-Herstellers noch nicht festgestellt worden sei. Am Montag hatte Johnson & Johnson mit der Lieferung seines im März zugelassenen Impfstoffes in die EU-Staaten begonnen. Die Brüsseler Behörde erwartet bis Ende Juni 55 Millionen Dosen des Präparats; gut 10 Millionen Dosen sollen nach Deutschland gehen.

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