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Nur kurze Frings-Ära: Club trennt sich von Vize-Weltmeister

Meppen  

Nur kurze Frings-Ära: Club trennt sich von Vize-Weltmeister

14.04.2021, 15:20 Uhr | dpa

Das mit so großer Euphorie und vielen Hoffnungen begonnene Engagement von Vize-Weltmeister Torsten Frings beim SV Meppen ist zwei Tage nach einem desillusionierenden 0:3 gegen den SV Wehen Wiesbaden vorzeitig zu Ende gegangen. Die Emsländer gaben am Mittwoch die Trennung von ihrem prominenten Cheftrainer bekannt, nachdem der Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga auf drei Punkte zusammengeschmolzen war.

Damit endet auch das zweite Engagement des Ex-Nationalspielers als Chefcoach vorzeitig. Beim SV Darmstadt 98 hatte es nach nicht ganz einem Jahr ebenfalls eine schnelle Trennung gegeben.

Frings hatte erst zu Beginn der Saison die Nachfolge des beim früheren Zweitligisten sehr erfolgreichen und extrem populären Christian Neidhart angetreten, der zum West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen gewechselt war. Allerdings schaffte es der 44-Jährige nie, Konstanz in die Leistungen seiner Mannschaft zu bringen. Vor den wichtigen Spielen beim FC Ingolstadt sowie daheim gegen Hansa Rostock und den 1. FC Magdeburg in der kommenden Woche trauten die Verantwortlichen Frings nun die Wende zum Guten nicht mehr zu.

"Mir persönlich tut die Entscheidung leid. Ich war der festen Überzeugung, dass wir mit Torsten längerfristig etwas aufbauen können", sagte SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann. "Oberste Priorität hat der Klassenerhalt, dem ist alles unterzuordnen. Jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht", sagte Beckmann. Zunächst soll Co-Trainer Mario Neumann zusammen mit Torwarttrainer André Poggenborg und Athletiktrainer Daniel Vehring die Mannschaft übernehmen.

Frings hatte seine Aufgabe in Meppen mit großem Engagement angetreten. Obwohl der Club aus finanziellen Gründen einige seiner Leistungsträger hatte abgeben müssen, gab es von Frings keine Klagen. "Ich finde es super hier. Es ist alles da, was man braucht. Man muss ja nicht immer goldene Wasserhähne haben, um Fußball zu spielen", hatte Frings bei seiner Vorstellung gesagt.

Für den 79-maligen Nationalspieler, der als Profi mit dem FC Bayern München das Double und mit Werder Bremen zwei Mal den DFB-Pokal gewonnen hatte, bedeutet das frühe Aus in Meppen einen weiteren Rückschlag bei dem Versuch, sich auch als Trainer im Profigeschäft zu etablieren. Seine ersten Schritte als Coach hatte er als Co-Trainer bei Werder Bremen gemacht.

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