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Zum 25. Jubiläum: Viel Nachwuchs im Wildpark Schorfheide

Schorfheide  

Zum 25. Jubiläum: Viel Nachwuchs im Wildpark Schorfheide

15.04.2021, 13:43 Uhr | dpa

Zum 25. Jubiläum: Viel Nachwuchs im Wildpark Schorfheide. Wildpark Schorfheide

Wegweiser im Wildpark Schorfheide. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild (Quelle: dpa)

Zum 25. Geburtstag kann sich der Wildpark Schorfheide (Barnim) über zahlreichen Tiernachwuchs freuen. Luchsdame Luna sei tragend, berichtete Wildpark-Chefin Imke Heyter der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Auch elf Zwergziegen, vier kleine Wollschweine und acht Pommernschafe seien in diesem Jahr schon geboren worden. Zudem werde bei den Ottern und eventuell auch bei den Elchen Nachwuchs erwartet - das wäre eine große Freude, so Heyter. Im vergangenen Mai waren Elch-Zwillinge gestorben - nach Angaben des Parks vermutlich aufgrund eines angeborenen Leberschadens. Das Aufziehen von Elchen ist nach Worten der Wildparkleiterin mit Blick auf Ernährung und Anfälligkeit gegenüber Parasiten sehr kompliziert.

Wegen der Pandemie war der Wildpark Schorfheide von November bis Februar geschlossen. Seit der Wiederöffnung habe man viel Zuspruch durch die Besucher bekommen, berichtete Heyter. Der Park sei nach wie vor gut besucht, obwohl Führungen, Fütterungen und Einzelveranstaltungen ausfielen. Dafür wolle man sich zum bevorstehenden Jubiläum am 21. April mit freiem Eintritt bei den Besuchern bedanken. "Wir leben seit 25 Jahren ausschließlich von den Eintrittsgeldern", betonte die Wildparkchefin.

Den kommenden Wochen blickt Heyter mit Sorge entgegen. Zermürbend sei die Ungewissheit, ob der Park wegen der weiter steigenden Infektionszahlen aufbleiben dürfe. Frische Luft tue gerade in der Corona-Zeit gut und der Wildpark sei Balsam für die Seele, sagte Heyter. Vom Land fordert sie nachvollziehbare Schritte bei den Corona-Beschränkungen. In der Arbeit habe sich für ihre Mitarbeiter nicht viel geändert, die Tiere müssten trotz Krise versorgt werden. Das Hygiene-Konzept im Betrieb funktioniere, zudem könnten sich die Angestellten schon länger auf Corona testen lassen, dafür gebe es eine geschulte Mitarbeiterin.

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