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Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler

Schortens  

Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler

16.04.2021, 15:15 Uhr | dpa

Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Drogenhändler. Blaulicht

Ein Blaulicht leuchtet auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Polizei ist mit Durchsuchungen in Friesland und Wilhelmshaven gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen. Ein 23 Jahre alter Mann wurde bei der Durchsuchung in einer Wohnung festgenommen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Ermittlungen zu weiteren Beschuldigten laufen demnach noch - sie wurden bei den Durchsuchungen am Donnerstagmorgen nicht gestellt.

Insgesamt wurden zwei Einfamilienhäuser in Schortens (Kreis Friesland) und ein Objekt in Wilhelmshaven durchsucht. Dabei stellten die Beamten Drogen im Wert von rund 36 000 Euro sicher sowie eine größere Menge Bargeld und verbotene Waffen.

Da die Polizei bereits im Vorfeld in den Gebäuden zahlreiche Hieb- und Schusswaffen vermutete, rückten die Beamte mit Polizeihunden und einem Spezialeinsatzkommando des Landeskriminalamtes Niedersachsen an. Den Angaben zufolge griff bei der Durchsuchung eines Objektes in Schortens ein Kampfhund die Beamten an. Er wurde erschossen.

In diesem Wohnhaus stellten die Beamten neben dem 23-jährigen Beschuldigten auch noch zwei Männer im Alter von 23 und 24 Jahren, die sich illegal in Deutschland aufhielten. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetzes eingeleitet. Sie sollen ersten Erkenntnissen zufolge mit dem Drogenhandel aber nichts zu tun haben.

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