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Derby-Sieg als Mutmacher: Kaiserslautern hofft auf Rettung

Kaiserslautern  

Derby-Sieg als Mutmacher: Kaiserslautern hofft auf Rettung

17.04.2021, 16:06 Uhr | dpa

Derby-Sieg als Mutmacher: Kaiserslautern hofft auf Rettung. 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Saarbrücken

Kaiserslauterns Torschütze Daniel Hanslik (2.v.r.) jubelt mit seinen Mannschaftskollegen über sein Tor zum 2:1. Foto: Uwe Anspach/dpa (Quelle: dpa)

Daniel Hanslik war nach dem Derbysieg des 1. FC Kaiserslautern gegen den 1. FC Saarbrücken der gefeierte Mann. Mit seinem Doppelpack sicherte der Stürmer den Pfälzern am Samstag den 2:1 (2:1)-Sieg und damit drei eminent wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der 3. Fußball-Liga. "Ich bin sehr glücklich, dass wir diesen extrem wichtigen Derbysieg erzwungen haben. Es ist ein sehr gutes Gefühl, den Fans etwas zurückzugeben", sagte Hanslik.

Dank des sechsten Saisonsieges verbesserten sich die Roten Teufel auf Tabellenplatz 17 und schlossen mit 34 Zählern zum punktgleichen FC Bayern München II auf dem ersten Nichtabstiegsplatz auf. "Wenn wir so weiterspielen, werden wir unser Ziel auch definitiv erreichen. Wir leben!", betonte FCK-Trainer Marco Antwerpen. Und Doppeltorschütze Hanslik fügte an: "Die positive Stimmung nehmen wir mit. Nun heißt es, am Dienstag die nächsten drei Punkte einzufahren." Dann gastiert der FCK beim MSV Duisburg.

Im Duell mit dem starken Aufsteiger aus Saarbrücken bot der viermalige deutsche Meister eine überzeugende Vorstellung. "Die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, sind vor allem in der ersten Halbzeit aufgegangen. Wir wollten viel Fußball spielen", lobte Antwerpen.

Der 49-Jährige hatte seinen Saarbrücker Trainerkollegen Lukas Kwasniok dabei mit einer taktischen Umstellung auf eine Dreierkette sichtlich überrascht. Zudem zeigte Torhüter Avdo Spahic einen starken Auftritt und bewahrte sein Team in der zweiten Hälfte mehrmals vor dem 2:2.

Auch ein am Freitag vom Verein bestätigter positiver Corona-Test bei einem FCK-Spieler und die dadurch bedingte zusätzliche Testung am Morgen vor dem Spiel brachte die Pfälzer nicht aus dem Konzept. "Das Thema begleitet uns ja alle. Das muss man in der aktuellen Situation so akzeptieren. Wir haben intern besprochen, dass wir uns nun noch etwas mehr von der Außenwelt abschotten. Das ist einfach eine schwierige Zeit", sagte Antwerpen dazu.

Sichtlich geknickt traten die Saarbrücker die Heimreise an. "Wir waren vor der Pause fast nicht anwesend und hatten heute nicht dieses Quäntchen. Drei, vier Spieler waren vor allem zu Beginn des Spiels gefühlt noch im Bus und nicht auf dem Platz", sagte Trainer Kwasniok und fügte selbstkritisch hinzu: "Ich nehme mich auch nicht aus. Ich hatte sicher nicht das beste Händchen in der Personalauswahl." Kapitän Manuel Zeitz, der in der 22. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen hatte, brachte die Stimmungslage beim FCS mit drastischen Worten auf den Punkt: "Es ist scheiße, das Derby zu verlieren - das kotzt uns an."

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