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Unternehmen wollen Mitarbeiter impfen - Aber Impfstoff fehlt

Cottbus  

Unternehmen wollen Mitarbeiter impfen - Aber Impfstoff fehlt

18.04.2021, 09:18 Uhr | dpa

Unternehmen wollen Mitarbeiter impfen - Aber Impfstoff fehlt. Die Mitarbeiterin einer Klinik wird gegen Corona geimpft

Die Mitarbeiterin einer Klinik wird gegen Corona geimpft. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Unternehmen in Brandenburg haben großes Interesse, zur Eindämmung der Pandemie ihre Mitarbeiter gegen Corona zu impfen - scheitern aber derzeit am Mangel an Impfdosen im Land. Beim Energieunternehmen Leag im Süden des Landes wird auch deshalb derzeit vor Ort nicht geimpft. "Wir bekommen keinen Impfstoff", sagte Leag-Sprecher Thoralf Schirmer. Die Betriebsärztin habe sich seit Januar bemüht, Corona-Impfstoff zu erhalten - ohne Erfolg. Das Energieunternehmen ist mit etwa 8000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in der Region.

Der Chemiekonzern BASF am Standort Schwarzheide in der Lausitz hat kein eigenes Impfzentrum wie etwa am Standort Ludwigshafen. Mitarbeiter der Werkfeuerwehr und Werksärzte seien nach Priorisierung bereits geimpft - eine Impfung für die Beschäftigten der kritischen BASF-Infrastrukturbetriebe werde in Zusammenarbeit mit der Impfstelle Senftenberg vorbereitet, teilte eine Sprecherin mit. Die Bereitschaft in der Belegschaft, sich impfen zu lassen, sei hoch.

Das Unternehmen will nach Angaben der Sprecherin die Impfkampagne des Landes aktiv zu unterstützen und bietet an, den Landkreis Oberspreewald Lausitz durch die Werksärzte zu unterstützen - etwa beim Betreiben von Impfstraßen in Zentren oder durch Impfungen auf dem Werksgelände. Aktuell gebe es aber noch nicht genügend Impfstoff. BASF beschäftigt in Schwarzheide etwa 2000 Mitarbeiter.

Die Betriebsärzte bei Daimler in Ludwigsfelde stehen wie auch an den anderen deutschen Standorten in eigenen Impfzentren bereit. "Wir warten noch auf grünes Licht, dass unsere Werksärzte impfen dürfen", sagte eine Unternehmenssprecherin. Voraussetzung sei natürlich, dass Impfstoff erhältlich sei. Daimler beschäftigt an seinen Standorten in Deutschland insgesamt mehr als 70 Betriebsärzte und mehr als 200 medizinische Fachangestellte. Für die Impfkampagne will der Konzern auch mit externen medizinischen Dienstleistern zusammenarbeiten.

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