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Lieferwagen, Wohnmobil und Auto setzen Wohnhäuser in Brand

Lutter am Barenberge  

Lieferwagen, Wohnmobil und Auto setzen Wohnhäuser in Brand

18.04.2021, 11:50 Uhr | dpa

Lieferwagen, Wohnmobil und Auto setzen Wohnhäuser in Brand. Ein Feuerwehrfahrzeug mit Drehleiter fährt zu einem Einsatz

Ein Feuerwehrfahrzeug mit Drehleiter fährt zu einem Einsatz. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Quelle: dpa)

In Niedersachsen haben am Wochenende in zwei Fällen brennende Fahrzeuge nahestehende Wohnhäuser entzündet. Ein in Vollbrand stehender Lieferwagen für warme Speisen setzte in Lutter am Barenberge (Landkreis Goslar) ein Zweifamilienhaus und drei geparkte Autos in Flammen. Durch das Feuer enstand nach Polizeiangaben vom Sonntag ein Schaden von circa 250 000 Euro. Aus zunächst ungeklärter Ursache fing die Ladefläche des Fahrzeugs am Samstagnachmittag Feuer, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Der Fahrer und sein Beifahrer versuchten demnach vergeblich die Flammen mit einem Feuerlöscher zu löschen, doch der Wagen stand schnell in Vollbrand. Vermutlich wegen der Hitze löste sich die Handbremse und das brennende Fahrzeug rollte auf das Grundstück eines Zweifamilienhauses. Die Fassade des Hauses und drei weitere Autos fingen ebenfalls Feuer. Eines der Autos brannte ebenso wie der Lieferwagen komplett aus. Teile des Hauses wurden durch die Flammen unbewohnbar und an einem Nachbargebäude gingen wegen der entstehenden Hitze Fensterscheiben zu Bruch.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Insgesamt waren 130 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Im Rahmen der Löscharbeiten und aufgrund von starker Rauchentwicklung wurden eine naheliegende Bahnstrecke und die Ortszufahrt kurzzeitig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auch in Winsen im Kreis Celle setzen in der Nacht zum Samstag Fahrzeuge ein Wohnhaus in Brand. Ein geparktes Wohnmobil und ein Auto fingen vermutlich aufgrund von Brandstifung Feuer, wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte. Auto und Wohnmobil brannten vollständig aus, das Einfamilienhaus ist durch das Feuer und die Löscharbeiten einsturzgefährdet und unbewohnbar. Zuvor war das Haus zwar bewohnt, da zum Zeitpunkt des Brandes aber niemand zuhause war, gab es auch keine Verletzten. Der entstandene Sachschaden wird laut Polizeiangaben auf circa 200 000 Euro geschätzt.

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