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Ursache für Kutter-Havarie unklar: Schiff wird weggeschafft

Greifswald  

Ursache für Kutter-Havarie unklar: Schiff wird weggeschafft

19.04.2021, 07:49 Uhr | dpa

Nach der Anhebung des havarierten Kutters "Johanna" in einem Greifswalder Hafen suchen Fachleute weiter nach der Ursache des Vorfalls. Wie der Hafenmeister am Montag sagte, ist das 24 Meter lange Schiff wieder schwimmfähig und soll in den nächsten Tagen in einen anderen Hafen gebracht werden. Dort wird der Kutter nach Angaben der Wasserschutzpolizei an Land gebracht und nochmals untersucht. Derzeit liefen noch ab und zu Pumpen an Bord, um weiter einsickerndes Wasser bei Bedarf wieder heraus zu befördern.

Das etwa 70 Jahre alte hölzerne Schiff - die frühere "M.J. Kalinin" - war vergangene Woche voll gelaufen und im Hafen des Stadtteils Eldena etwa 2,50 Meter tief auf Grund des Rycks abgesunken. Da schon vorher ölhaltige Flüssigkeiten austraten, waren dort schon Ölsperren ausgelegt worden.

Für die Anhebung waren Taucher, ein Kran und starke Pumpen nötig, die den Kutter nach und nach leer pumpten. Gegen den Besitzer wird wegen Verdachts der Gewässerverunreinigung ermittelt. Zu dem etwa zwei Kilometer entfernten Hafen Ladebow wird der Kutter vermutlich geschleppt.

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