Sie sind hier: Home > Regional >

Sanierung auf "Friederike von Papenburg" hat begonnen

Papenburg  

Sanierung auf "Friederike von Papenburg" hat begonnen

21.04.2021, 06:37 Uhr | dpa

Sanierung auf "Friederike von Papenburg" hat begonnen. An der Friederike von Papenburg finden Sanierungsarbeiten statt

Am Museumsschiff Friederike von Papenburg finden Sanierungsarbeiten statt. Foto: Sina Schuldt/dpa (Quelle: dpa)

Mehr als ein Vierteljahr nach einem Feuer auf der Brigg "Friederike von Papenburg" haben die Sanierungsarbeiten begonnen. In einem ersten Schritt werde derzeit das von den Flammen kontaminierte Interieur gereinigt. Außerdem sollen die Brandschadensstellen wiederhergestellt werden, sagte Heiko Abbas, Geschäftsführer der Tourismus-Gesellschaft Papenburg LGS gGmbh.

Am 2. Januar war ein Feuer im unter Deck liegenden Trauzimmer auf dem Papenburger Wahrzeichen ausgebrochen. Die Brandursache stehe bislang noch nicht fest, sagte eine Sprecherin der Polizei im Emsland. Auf einen Zeugenaufruf aus dem Januar habe sich noch niemand gemeldet. Die Polizei suche nach zwei Jugendlichen, die sich am 1. Januar zwischen 23 und 23.45 Uhr in unmittelbarer Nähe zu dem späteren Brandort aufgehalten haben. Die beiden Jugendlichen würden aber nur als Zeugen gesucht, betont die Polizeisprecherin. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nach wie vor nicht.

Die derzeit stattfindenden Sanierungsarbeiten sollen nun auch Klarheit bringen, wie stark das Schiff tatsächlich beschädigt ist, sagte Abbas. "Die Arbeiten sollen dazu dienen, dass die kontaminierten Dinge vom Schiff gebracht werden und dass der Bestand so weit gesichert ist, dass man weitere Schritte auf dem Schiff durchführen kann." Danach solle ein Plan entstehen, wie das Schiff wiederhergestellt werden kann. Die Versicherung werde auch erst nach der Brandsanierung beziffern, was sie als Schaden anerkennen werde.

Es gebe Beschränkungen bei der Summe, die für die Sanierung ausgegeben werden könne, sagte Abbas. Das Budget werde sich im unteren sechsstelligen Bereich bewegen. Er rechne aber damit, dass im Lauf des Jahres die "Friederike" wieder nutzbar sein werde.

Inzwischen sind bei der Stadt mehr als ein Dutzend Einzelspenden eingegangen, insgesamt rund 2000 Euro, sagte eine Stadtsprecherin. "Das Spendenaufkommen soll nicht zur Behebung des Brandschadens im Innenraum des Schiffes dienen." Dazu solle die Versicherung dienen. Mit den Spenden sollen zusätzliche Ausstattungsgegenstände für die "Friederike" angeschafft werden, die unter anderem auch einer zusätzlichen Bereicherung einer geplanten zukünftigen Maritimen Erlebniswelt dienen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal