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Notbremse: Kein regulärer Spielbetrieb im Mai im DNT

Weimar  

Notbremse: Kein regulärer Spielbetrieb im Mai im DNT

22.04.2021, 15:55 Uhr | dpa

Auch im Mai wird es beim Deutschen Nationaltheater (DNT)und der Staatskapelle Weimar keinen regulären Spielbetrieb geben. Grund sei die aktuelle Lage in der Corona-Krise und die zu erwartenden Regelungen, teilte das DNT am Donnerstag mit.

Ausnahmen für die geplanten Premieren von Georges Bizets "Carmen" am 8. Mai und Ulrich Plenzdorfs "Legende von Paul und Paula" am 28. Mai wären denkbar, falls es die Infektionslage und Regeln dann erlaubten: Es werde geprüft, ob die beiden Vorstellungen als Modellversuche zu Öffnungsperspektiven für die Kultur in der Pandemie mit einer begrenzten Zuschauerzahl aufgeführt werden könnten, hieß es. Die Weimarer Reden zu aktuellen Themen werden ohne Publikum als Livestream im Internet übertragen. Der Zugang erfolgt mit einem Online-Ticket. An den für den Sommer geplanten Aufführungen unter freiem Himmel, etwa die Shakespeare-Komödie "Wie es euch gefällt", hält das Theater bislang fest.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete am Donnerstag ein neues Infektionsschutzgesetz, mit dem eine bundesweite Corona-Notbremse auf den Weg gebracht werden soll. Entscheidend ist dabei, wie viele Ansteckungen in einem Landkreis oder einer Stadt pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet werden. Überschreitet der Wert an drei aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100, sollen schärfere Maßnahmen gelten.

Dann sollen in den Regionen zum Beispiel Theater, Opern, Konzerthäuser, Musikclubs, Kinos, Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten nicht öffnen dürfen, auch entsprechende Veranstaltungen sind untersagt. Das soll gelten, bis die Sieben-Tage-Inzidenz wieder mehrere Tage lang unter 100 liegt. Die Regelungen sind befristet bis maximal zum 30. Juni.

Tritt die Notbremse in Kraft, dürften in Thüringen insgesamt aktuell Kultureinrichtungen kaum öffnen. Auch derzeit sind Theater, Kinos und Museen für Besucher zur Eindämmung der Pandemie geschlossen. Seit Monaten hat Thüringen die bundesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Am Donnerstag gab es laut Staatskanzlei keine Stadt und keinen Landkreis im Freistaat mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100.

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