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Bundespolizist wegen Hitlergruß vor Gericht: Urteil

Rosenheim  

Bundespolizist wegen Hitlergruß vor Gericht: Urteil

26.04.2021, 01:05 Uhr | dpa

Bundespolizist wegen Hitlergruß vor Gericht: Urteil. Landgericht Traunstein

Außenansicht des Landgerichts. Foto: Uwe Lein/dpa (Quelle: dpa)

Im Berufungsprozess gegen einen Bundespolizisten wegen Nazi-Parolen wird am heutigen Nachmittag (13.00 Uhr) vor dem Landgericht Traunstein das Urteil erwartet. Das Amtsgericht Rosenheim hatte den aus der Gegend stammenden Beamten im Juli vergangenen Jahres zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Die Richterin zeigte sich damals überzeugt, dass er den Hitlergruß gezeigt und entweder die Worte "Heil Hitler" oder "Sieg Heil" öffentlich gerufen hatte.

Der Mann legte dagegen Rechtsmittel ein. Ein anderer Beamter aus Norddeutschland wurde damals freigesprochen.

Die Beamten hatten Ende August 2018 den Stammtisch einer Gaststätte besucht und dort getrunken. Zu vorgerückter Stunde, gegen 23.00 Uhr, sollen sie sich abfällig über Flüchtlinge aus Afrika geäußert haben - so jedenfalls sah es die Staatsanwaltschaft. Beide hatten zunächst einen Strafbefehl erhalten, diesen aber nicht akzeptiert. Deshalb gab es den Prozess vor dem Amtsgericht.

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