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Aufarbeitung nach Impfungen mit Kochsalzlösung läuft

Schortens  

Aufarbeitung nach Impfungen mit Kochsalzlösung läuft

26.04.2021, 13:43 Uhr | dpa

Aufarbeitung nach Impfungen mit Kochsalzlösung läuft. Schriftzug "Polizei"

Der Schriftzug "Polizei" auf einem Schild am Gebäude einer Polizeiinspektion. Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nachdem eine Mitarbeiterin des Impfzentrums in Friesland eingeräumt hat, Spritzen statt mit Biontech-Impfstoff nur mit Kochsalzlösungen gefüllt zu haben, läuft die Aufarbeitung des Falles. Der Landkreis Friesland hat bis auf 13 Menschen alle der 416 möglichen Betroffenen kontaktiert, wie eine Kreissprecherin am Montagabend in Jever mitteilte. Diejenigen, die zu einer bestimmten Zeit im Impfzentrum waren, sollen am 5. Mai einen Antikörpertest bekommen. Das sind nach Angaben des Kreises 200 Menschen, bei denen so geprüft wird, wer keinen Impfstoff erhielt und bei wem die Impfung deshalb am 12. Mai nachgeholt werden muss.

Am Sonntag war bekannt geworden, dass die Impfzentrums-Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schortens eingeräumt hatte, sechs Spritzen statt mit Impfstoff nur mit Kochsalzlösung gefüllt zu haben. Nach Behördenangaben war ihr beim Anmischen des Vakzins ein Fläschchen mit Biontech heruntergefallen, was sie vertuschen wollte.

Seit Bekanntwerden des Falles hätten sich bis Montagmittag etwa 100 Betroffene über eine eingerichtete Rufnummer des Landkreises beim Krisenstab gemeldet, sagte die Kreissprecherin. Die Personen seien in Sorge, aber auch dankbar, dass ihre Impfungen nun zeitnah überprüft würden.

Unterdessen gehen auch die Ermittlungen der Polizei weiter. Es gehe weiterhin um ein mögliches Körperverletzungsdelikt, sagte eine Polizeisprecherin in Wilhelmshaven. Erste Vernehmungen seien am Wochenende geführt worden. Deren Auswertung dauere an - welche weiteren Ermittlungsschritte, etwa weitere Vernehmungen, nun eingeleitet werden, solle in Absprache mit der Staatsanwaltschaft abgestimmt werden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg prüfe auch die strafrechtliche Relevanz des Falles.

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