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K+S schließt Verkauf von amerikanischem Salzgeschäft ab

Kassel  

K+S schließt Verkauf von amerikanischem Salzgeschäft ab

03.05.2021, 10:26 Uhr | dpa

K+S schließt Verkauf von amerikanischem Salzgeschäft ab. K+S-Logo

Blick auf das Logo des Kali- und Salzproduzenten K+S. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Düngerkonzern K+S hat den zum Schuldenabbau eingeleiteten Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts abgeschlossen. Unter Berücksichtigung von Schulden und Barmitteln beträgt der Verkaufspreis nun rund 2,6 Milliarden Euro, wie K+S am Freitagabend mitteilte. Damit erhalten die Hessen etwas mehr Geld als avisiert. Bislang war die Rede von 2,5 Milliarden Euro.

Das Geld wird den Angaben zufolge vollständig zur schrittweisen Verringerung der Schulden verwendet. Die Nettofinanzverbindlichkeiten betrugen Ende 2020 rund 3,2 Milliarden Euro - dabei sind bestimmte Leasingverbindlichkeiten, Pensionsrückstellungen und langfristige Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen bereits ausgeklammert. Inklusive dieser Posten hatte das Unternehmen Ende des vergangenen Jahres Nettoschulden von rund 4,7 Milliarden Euro.

Die Kasseler hatten wegen des Neubaus eines Kaliwerks in Kanada, einer Flaute auf dem Düngermarkt sowie Produktionsproblemen in Deutschland infolge mangelnder Abwasser-Entsorgungsmöglichkeiten hohe Schulden angehäuft. Zuletzt lief es aber wieder besser. Der Düngermarkt ist im Aufwind, und die Entsorgungsprobleme zumindest im Moment kein großes Thema mehr.

Über die Geschäftsentwicklung und den Stand des Schuldenabbaus wird Vorstandschef Burkhard Lohr am 11. Mai zur Vorlage der Zahlen für das erste Quartal berichten.

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