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Mecklenburg-Vorpommerns Gastgewerbe unter Druck

Rostock  

Mecklenburg-Vorpommerns Gastgewerbe unter Druck

06.05.2021, 12:47 Uhr | dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Gastgewerbe unter Druck. Vor einem geschlossenen Restaurant

Vor einem geschlossenen Restaurant in Schwerin. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Urlaubsbranche und das Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern geraten nach der Entscheidung Schleswig-Holsteins zur weitgehenden Öffnung von Tourismus und Gastronomie noch vor Pfingsten unter Druck. Wenn die Menschen nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen dürften, würden sie sich andere Ziele suchen, sagte der Präsident des Dehoga-Landesverbands, Lars Schwarz.

Schleswig-Holstein hatte am Mittwoch beschlossen, dass Geimpfte, Genesene und Getestete vom 17. Mai an unter strengen Vorgaben landesweit Gaststätten auch in Innenräumen besuchen und in Beherbergungsbetrieben samt Campingplätzen übernachten dürfen.

"Wir müssen zwar anerkennen, dass Schleswig-Holstein deutlich niedrigere Inzidenzen hat", sagte Schwarz. Diese lagen am Mittwoch im Nachbarland bei 54,5 und in Mecklenburg-Vorpommern bei 105,7. Da aber in MV in Kürze mit einer Inzidenz von unter 100 zu rechnen sei, liege nun der Ball bei der Landesregierung. Derzeit laufen die Planungen nur bis Ende des Lockdowns am 22. Mai. "Dann müssen die ersten flächendeckenden Öffnungen kommen", forderte Schwarz. Die Gastronomie könne Vorreiter sein, sehr zeitnah die Beherbergung folgen.

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