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Drese: Gute Chancen für baldige Wiedereröffnung der Kitas

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Drese: Gute Chancen für baldige Wiedereröffnung der Kitas

06.05.2021, 13:46 Uhr | dpa

Drese: Gute Chancen für baldige Wiedereröffnung der Kitas. Eine Schaukelwippe

Eine Schaukelwippe im Garten einer Kindertagesstätte. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern rückt die Wiedereröffnung der Kitas und Horte in greifbare Nähe. "Wenn die Infektionszahlen im Land stabil unter 100 sinken, können die Einrichtungen eine Woche später wieder geöffnet werden", sagte Sozialministerin Stefanie Dese (SPD) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Gemeint ist die Anzahl neuer Fälle pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche.

Diese Sieben-Tage-Inzidenz ist in MV sehr Tagen rückläufig und erreichte am Mittwoch 102,1. Die Kitas sind seit dem 19. April geschlossen, nachdem der landesweite Inzidenzwert über die Marke von 150 gestiegen war. Laut der Corona-Verordnung des Landes für die Kitas muss der Wert sieben Tage in Folge unter 100 liegen, bevor sie wieder öffnen können.

Drese zufolge sind die Voraussetzungen für die Kitas gut. Momentan gebe es nur noch in 28 Einrichtungen ein Infektionsgeschehen. "Und dies sind fast durchgängig Einzelfälle ohne Folgeinfektionen, da sehr schnell die Kontakte ermittelt und die Infektionsketten durchbrochen werden können." Infektionen innerhalb der Kitas gebe es kaum.

Alle rund 15 000 Kita- und Hortmitarbeiter im Land haben Drese zufolge ein Impfangebot erhalten. Wie viele es wahrgenommen haben, ist nicht klar. Bei speziellen Impfterminen für den Bereich seien rund 8000 Kita- und Hortmitarbeiter geimpft worden, sagte Drese. Wie viele sich beim Hausarzt oder in einem Impfzentrum privat impfen ließen, ist demnach nicht bekannt. Nicht überall im Land hat es spezielle Impfaktionen mit mobilen Teams für Kita-Mitarbeiter gegeben.

Die Ministerin kündigte Gespräche zu Öffnungsperspektiven für die Kitas für kommenden Montag mit den Landräten und Oberbürgermeistern an. Dann soll über die Rahmenbedingungen und ein Testkonzept gesprochen werden. In der Notbetreuung, die Kitas derzeit nur anbieten dürfen, sind Drese zufolge aktuell rund 40 Prozent der regulär angemeldeten Kinder.

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