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Bistum: Haushaltsplanungen mit Defizit und weniger Steuern

Fulda  

Bistum: Haushaltsplanungen mit Defizit und weniger Steuern

06.05.2021, 15:00 Uhr | dpa

Das Bistum Fulda rechnet für das Jahr 2021 mit weniger Geld aus der Kirchensteuer und einem Haushaltsdefizit von 21,6 Millionen Euro. Im aktuellen Etat stehen den Einnahmen von rund 143,3 Millionen Euro Ausgaben in Höhe von 164,9 Millionen Euro gegenüber, wie die Diözese am Donnerstag mitteilte. Im Haushalt seien zudem rund 102 Millionen Euro Steuereinnahmen eingeplant und damit 10,9 Millionen Euro weniger als 2020.

Ursache für das "strukturelle Defizit" seien neben der Corona-Pandemie "vor allem der tatsächliche, operative Aufgaben- und Regelbetrieb sowie die Unterstützungsleistungen für die unterschiedlichen Angebote und Engagements des Bistums", hieß es weiter. Der Diözesan-Kirchensteuerrat hatte zuvor den Haushalt 2021 verabschiedet.

Der Rat sei sich einig, dass "sowohl aktuell als auch in der Zukunft klarer Handlungsbedarf für eine kritische Überprüfung der Ausgaben besteht", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Joachim Hein, laut der Mitteilung. Das Bistum solle ein Konsolidierungskonzept entwickeln. Ziel sei es, in fünf bis sieben Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können.

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