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Mehr Krankenhausbehandlungen aufgrund von Schlaganfällen

Halle (Saale)  

Mehr Krankenhausbehandlungen aufgrund von Schlaganfällen

07.05.2021, 11:31 Uhr | dpa

Die relative Zahl der Krankenhausbehandlungen aufgrund eines Schlaganfalls ist in den vergangenen 20 Jahren in Sachsen-Anhalt gestiegen. Während im Jahr 2000 noch etwa 447 Krankenhausbehandlungsfälle pro 100.000 Einwohnern gezählt wurden, waren es im Jahr 2019 rund 471, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mit. Zwar sanken die absoluten Behandlungsfallzahlen, zeitgleich sank allerdings die Bevölkerungszahl überproportional.

Sachsen-Anhalt lag damit 26 Prozent über dem Bundeswert der Krankenhausbehandlungsfälle aufgrund von Schlaganfällen. Nur das Saarland wies 2019 einen höheren Wert aus. Wesentlicher Grund für Sachsen-Anhalts Abschneiden sei die Altersstruktur des Landes mit einer immer älter werdenden Gesellschaft. Besonders hoch sei die Zahl der Behandlungsfälle 2019 in Mansfeld-Südharz, vergleichsweise gering in Magdeburg gewesen.

Die Zahl der Sterbefälle durch Schlaganfälle sei indes in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, teilte die Statistikbehörde mit. Während 2000 noch rund 88 Menschen pro 100.000 Einwohner in Sachsen-Anhalt an einer solchen Diagnose starben, sind es im Jahr 2019 nur etwa 57 gewesen. Ein wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leisteten verbesserte Diagnose- und Behandlungsmethoden.

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