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Regeln für Schulen angepasst: "Fördern statt Sitzenbleiben"

Saarbrücken  

Regeln für Schulen angepasst: "Fördern statt Sitzenbleiben"

12.05.2021, 17:36 Uhr | dpa

Regeln für Schulen angepasst: "Fördern statt Sitzenbleiben". Eine Schülerin

Eine Schülerin streckt den Finger nach oben. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen des stark von der Corona-Pandemie geprägten Schuljahrs hat das saarländische Bildungsministerium die Regelungen für die anstehenden Entscheidungen über Versetzungen angepasst. "Der Grundsatz lautet hierbei "Fördern statt Sitzenbleiben"", sagte Ministerin Christine Streichert-Clivot am Mittwoch einer Mitteilung zufolge. Im vergangenen Schuljahr habe man unter anderem die Versetzungsentscheidungen ausgesetzt. "Eine solche pauschale Regelung gibt es im laufenden Schuljahr nicht. Alle Schulen treffen Versetzungsentscheidungen", kündigte die SPD-Politikerin an.

Bei versetzungsgefährdeten Kindern soll geprüft werden, was im Einzelfall sinnvoll ist: der Gang in die nächsthöhere Stufe oder eine Wiederholung. "Alle Schülerinnen und Schüler sollen von ihren Lehrkräften in ihren unterschiedlichen Lernbedürfnissen individuell in den Blick genommen werden." Vor einer Entscheidung werden die Schulen demnach Beratungsgespräche auch mit den Eltern anbieten. Bei diesen Gesprächen könnten die verschiedenen Möglichkeiten des Kindes in den Blick genommen werden, erklärte Streichert-Clivot.

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