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Tödlich verlaufene Flucht aus Psychiatrie: Mann gesteht

Kleve  

Tödlich verlaufene Flucht aus Psychiatrie: Mann gesteht

19.05.2021, 01:16 Uhr | dpa

Tödlich verlaufene Flucht aus Psychiatrie: Mann gesteht. Justitia-Statue

Eine Statue der Justitia. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der tödlich verlaufenen Flucht zweier Straftäter aus einer geschlossenen Psychiatrie in Bedburg-Hau vor einem Jahr hat der überlebende Ausbrecher vor Gericht ein Geständnis abgelegt. Er habe einem Pfleger ein Messer an den Hals gehalten und ihn gezwungen, ihn und einen Mitpatienten aus der Anstalt zu bringen, sagte der 44-jährige Deutsche am Mittwoch vor dem Landgericht Kleve. Später habe er auch das dem Pfleger gestohlene Auto bis Aachen gesteuert.

Der 44-Jährige habe kurz vor der Flucht erfahren, dass er nach seinem Maßregelvollzug zur Drogenentgiftung weiter in reguläre Haft kommen sollte, sagte seine Rechtsanwältin. Das habe ihn völlig aus der Bahn geworfen.

Der 44-Jährige war in Aachen, seinem früheren Wohnort, einen Tag nach der Flucht festgenommen worden. Sein zur Tatzeit 37 Jahre alter Kompagnon wurde von der Polizei erschossen, weil er eine unbeteiligte Frau auf einem Spielplatz mit einem Messer bedroht und die Waffe trotz mehrerer Warnungen nicht fallengelassen hatte.

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