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Osnabrück nach 1:2 in Aue gegen Ingolstadt

Aue-Bad Schlema  

Osnabrück nach 1:2 in Aue gegen Ingolstadt

23.05.2021, 17:50 Uhr | dpa

Osnabrück nach 1:2 in Aue gegen Ingolstadt. Clemens Fandrich (l), Florian Ballas und Maurice Multhaup (M)

Aues Clemens Fandrich (l) und Florian Ballas gegen Osnabrücks Maurice Multhaup (M). Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Der VfL Osnabrück hat die große Chance auf die direkte Rettung am letzten Spieltag nicht genutzt und muss nun in die Relegation um den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Niedersachsen verloren am Sonntag beim FC Erzgebirge Aue trotz Pausenführung mit 1:2 (1:0) und belegen damit den drittletzten Tabellenplatz. Gegner in der Relegation ist der Dritte der 3. Liga, der FC Ingolstadt. Das Hinspiel findet am Donnerstag in Ingolstadt statt, das Rückspiel am Sonntag in Osnabrück.

"Wir sind hin- und hergerissen. Einerseits ist da die Freude über die Relegation, die unser Minimalziel war. Andererseits sind wir ein bisschen enttäuscht, weil wir die Chance nicht genutzt haben", sagte Osnabrücks Trainer Markus Feldhoff. Weil Eintracht Braunschweig mit 0:4 beim Hamburger SV und der SV Sandhausen mit 1:3 in Bochum ihre Spiele verloren, hätte dem VfL ein eigener Sieg zur Rettung gereicht. "Wir waren nach dem Führungstreffer aber zu passiv und waren heute am Ende auch nicht gut genug, um das Spiel zu gewinnen", sagte Feldhoff.

Sebastian Kerk brachte die Gäste in der 25. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung. Nach dem Wechsel markierte der unmittelbar zuvor eingewechselte Dimitrij Nazarov (65.) im Anschluss an einen Eckball mit dem Hinterkopf zunächst den verdienten Ausgleich, ehe er elf Minuten später das Auer Siegtor erzielte.

"Die Ergebnisse haben für uns gepasst, leider haben wir unseren Teil nicht dazu beigetragen", sagte Feldhoff. Die Osnabrücker reisten noch von Aue aus weiter in Richtung Ingolstadt, um sich optimal auf das Hinspiel der Relegation vorzubereiten. "Wir wären lieber als 15. direkt nach Osnabrück gereist, aber jetzt hängen wir eben noch eine Woche dran", sagte der VfL-Coach. "Heute darf ein bisschen die Enttäuschung da sein, dann wollen wir unsere zweite Chance nutzen."

Beide Teams lieferten sich zumindest in der ersten Hälfte ein zerfahrenes Spiel, wobei die Gäste die aktivere Mannschaft waren und sich die Führung verdienten. Nach dem Wechsel waren sie aber bis zum Ausgleich auf das Verteidigen ihres Vorsprungs bedacht. Sie überließen den Sachsen, die zuvor drei Heimpleiten am Stück kassiert hatten, fast gänzlich die Initiative und wurden dafür bestraft.

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