Sie sind hier: Home > Regional >

Staatsanwaltschaft für Haftstrafe nach Tod eines Babys

Aurich  

Staatsanwaltschaft für Haftstrafe nach Tod eines Babys

27.05.2021, 16:51 Uhr | dpa

Staatsanwaltschaft für Haftstrafe nach Tod eines Babys. Justitia

Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Im Prozess um ein zu Tode geschütteltes Baby hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Aurich eine Haftstrafe für die 34 Jahre alte Mutter gefordert. Die Ankläger plädierten wegen Körperverletzung mit Todesfolge für eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten, wie ein Sprecher des Auricher Landgerichts am Donnerstag sagte. Die Verteidigung sah dagegen keinen Vorsatz. Sie forderte daher eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung und eine Bewährungsstrafe. Das Urteil wird an diesem Freitag erwartet (Aktenzeichen 11 Ks 2/19).

Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten vor, ihr wenige Monate altes Kind im November 2017 in der ostfriesischen Gemeinde Filsum so stark geschüttelt zu haben, dass der Säugling im Krankenhaus an den Verletzungen starb. Ärzte hatten bei dem Baby ein schweres Schütteltrauma festgestellt. Zum Prozessauftakt Mitte April hatte die Deutsche keine Angaben gemacht. Im Verlauf der Verhandlung habe sie sich geständig gezeigt, sagte der Gerichtssprecher. Was die Angeklagte genau einräumte, blieb zunächst unklar.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: