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Qualifikation für den DFB-Pokal: Magdeburg schlägt Halle

Halberstadt  

Qualifikation für den DFB-Pokal: Magdeburg schlägt Halle

29.05.2021, 18:09 Uhr | dpa

Qualifikation für den DFB-Pokal: Magdeburg schlägt Halle. Christian Titz

Trainer Christian Titz gestikuliert. Foto: Danny Gohlke/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Der 1. FC Magdeburg hat sich sportlich für die erste Runde des DFB-Pokals qualifiziert. In der Ausscheidungspartie setzten sich die Schützlinge von Christian Titz gegen den Drittliga-Konkurrenten Hallescher FC am Samstag mit 3:2 (2:0) durch und konnten damit erstmals in dieser Saison den Erzrivalen besiegen. Die Tore für den 1. FCM erzielten Kai Brünker (37.), Florian Kath (38.) und Baris Atik (86.). Für den HFC trafen Julian Derstroff (70.) und Jan Scherbakowski (85.).

Die Elbestädter fanden besser in die Partie. Atik (6.) und Leon Bell Bell (16.) verfehlten das hallesche Gehäuse nur knapp. Die Saalestädter strahlten kaum Torgefahr aus. Nur bei einem unplatzierten Kopfball von Stipe Vucur (33.) musste FCM-Torhüter Morten Behrens eingreifen. Dann folgte der große Auftritt von Baris Atik. Der Mittelfeldspieler bereitete beide Treffer durch Brünker und Kath innerhalb von nicht einmal 40 Sekunden mustergültig vor. Schlussmann Sven Müller verhinderte kurz vor dem Seitenwechsel mit einer Glanzparade gegen Andreas Müller (42.) das 0:3.

Die Magdeburger gaben auch nach dem Seitenwechsel zunächst den Ton an. Aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer, den Derstroff (70.) per Kopf nach einem Freistoß von Jonas Nietfeld erzielte, Scherbakowski gelang fünf Minuten vor dem Ende der Spielzeit der Ausgleich. Doch im Gegenzug sorgte der überragende Baris Atik für die Entscheidung.

Ob die Blau-Weißen jedoch im DFB-Pokal antreten dürfen, ist noch offen. Das Verbandsgericht des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt hatte die Pokallösung am Freitag gekippt. Ursprünglich sollte der Wettbewerb eingefroren und in der Saison 2021/22 fortgesetzt werden. Achtligist SV Graf Zeppelin Abtsdorf hatte dagegen geklagt, war in erster Instanz unterlegen und hatte Berufung eingelegt. Das Verbandsgericht hat die Berufung zwar zurückgewiesen, gleichzeitig aber auch den Verbandsbeschluss gekippt. Der Fall wird am Montag vor dem Schiedsgericht des FSA verhandelt.

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