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Plauen wählt: Sieben OB-Kandidaten im Rennen

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Plauen wählt: Sieben OB-Kandidaten im Rennen

09.06.2021, 07:59 Uhr | dpa

Plauen wählt: Sieben OB-Kandidaten im Rennen. Rathaus Plauen

Das Rathaus in der Innenstadt von Plauen. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Für die Oberbürgermeisterwahl am Sonntag in Plauen haben schon jetzt mehr Bürger ihre Stimme per Briefwahl abgegeben als bei der Abstimmung vor sechs Jahren. Mehr als 53.000 Bürger sind am Sonntag aufgerufen, zwischen sieben Kandidaten zu wählen. Fast 8000 haben dies bereits per Briefwahl getan - ein Rekord für die Vogtlandstadt. Die Zunahme der Briefwähler sei ein allgemeiner Trend und zusätzlich noch der Corona-Pandemie geschuldet, erklärte Stadtsprecherin Silvia Weck zu den Gründen dieser Entwicklung.

"Es ist verfrüht, deshalb von einer hohen Wahlbeteiligung auszugehen", betonte sie. "Der Wählerwille ist schwer einzuschätzen." Bei der OB-Wahl 2014 seien es 5200 Briefwähler gewesen. Mit rund 9000 wird dieses Mal in Plauen gerechnet, wie Wahlleiterin Nadja Friedländer-Schmidt jüngst prognostizierte. Zudem stünden mit sieben Kandidaten ungewöhnlich viele Bewerber im Rennen.

Neben dem jetzigen CDU-Kulturbürgermeister Steffen Zenner und FDP-Stadtrat Thomas Haubenreißer bewirbt sich etwa der Busunternehmer Thomas Kaden um das Amt. Er wird von der Partei "Freie Sachsen" unterstützt, in der sich Rechtsextremisten und Personen aus der Querdenker-Szene versammelt haben. Die restlichen drei Kandidaten und eine Kandidatin sind Einzelbewerber. Amtsinhaber Ralf Oberdorfer (FDP) selbst tritt nach 21 Jahren nicht wieder an.

Die Wahllokale wurden auf 46 Einrichtungen reduziert. Die Stadt begründete dies mit den vielen Briefwählern und einer gesunkenen Zahl an Wahlberechtigten. Trotz der inzwischen geringen Corona-Zahlen im Vogtland habe Plauen auf ausreichend große Räume geachtet, außerdem fielen Wahllokale in Altenheimen weg, hieß es.

"Jeder sollte seinen eigenen Stift mitbringen und natürlich die Hygieneregeln beachten", betonte Weck. 550 Wahlhelfer seien im Einsatz. Sollte keiner der Kandidaten am Sonntag die absolute Mehrheit erzielen, ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Dafür ist der 4. Juli vorgemerkt.

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