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Polizei: Randalierer nach Schuss bei SEK-Einsatz operiert

Iserlohn  

Polizei: Randalierer nach Schuss bei SEK-Einsatz operiert

09.06.2021, 22:38 Uhr | dpa

Polizei: Randalierer nach Schuss bei SEK-Einsatz operiert. Polizei-Symbolbild

Eine Polizeistreife fährt zu einem Einsatz. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Bei einem SEK-Einsatz am Mittwoch auf einem Supermarktparkplatz in Iserlohn im Sauerland ist ein randalierender 43-Jähriger schwerer als den ersten Angaben zufolge verletzt worden. Ein Schuss aus einer Dienstwaffe der Spezialeinsatzkräfte der Polizei traf ihn so, dass er in der Nacht operiert werden musste, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Lebensgefahr bestehe nicht, der Mann befinde sich aber weiter im Krankenhaus.

Am Mittwochabend war die Polizei zunächst von lediglich leichten Verletzungen ausgegangen. Zudem prüften die Behörden eine Einweisung in eine Psychiatrie. Der Mann soll unter anderem Polizeibeamte mit einer Waffe bedroht haben. Nach dem Zugriff stellten die Ermittler bei ihm zwei Gasdruckpistolen samt Geschossen und Gaskartuschen sowie ein verbotenes Einhandmesser sicher. Gegen den Mann werde nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Nach den am Donnerstag außerdem mitgeteilten Einzelheiten war dem Zugriff auf dem Supermarktplatz ein Streit mit einem Polizisten außerhalb seiner Dienstzeit vorangegangen. Der 43-Jährige sei mit einem Roller zum Parkplatz unterwegs gewesen und soll vor dem Polizisten in seinem Auto so abrupt gebremst haben, dass dieser eine Vollbremsung machen musste. Er habe mit dem Rollerfahrer reden wollen, sei aber beleidigt und gestoßen worden.

Als er sich als Polizeibeamter zu erkennen gegeben habe, soll der Rollerfahrer mit Reizgas gesprüht haben. Das Gas habe jedoch eine unbeteiligte Frau und ein einjähriges Kind getroffen. Beim Eintreffen einer Polizeistreife habe der Mann eine seiner Pistolen gezogen und die Beamten bedroht. Sie zogen sich zurück und holten Verstärkung. Nachdem sich der Mann nicht zur Aufgabe habe bewegen lassen, sei schließlich der Zugriff erfolgt.

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