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Malerin Antoinette öffnet Europa-Projekt für Besucher

Merseburg (Saale)  

Malerin Antoinette öffnet Europa-Projekt für Besucher

13.06.2021, 09:20 Uhr | dpa

Malerin Antoinette öffnet Europa-Projekt für Besucher. Künstlerin öffnet Atelier mit Europaprojekt für Be

Die Künstlerin Antoinette steht in ihrem offenen Atelier im Schlossgartensalon. Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Künstlerin Antoinette öffnet ihr Atelier mit dem monumentalen Bleistift-Gemälde "Altar der Europa" im Schloßgartensalon Merseburg für Besucher. Ab Montag werde das Atelier sieben Tage die Woche zugänglich sein, sagte der Generalbevollmächtigte des Projekts, Thomas Hampel. Auch Führungen seien geplant.

Antoinette hat in Merseburg ihr 20 mal 5 Meter großes Werk "Altar der Europa" vollendet. Nur mit Bleistiften und Buntstiften hat sie auf großen Tafeln Fabelwesen geschaffen, die von Düsternis und Freiheit sowie von Negativität und Liebe erzählen. Die Malerin sieht den Altar als Hauptwerk eines Zyklus "Mythos Europa", mit dem sie sich schon seit Jahren auseinandersetzt.

Die Künstlerin zählt zur Leipziger Schule. Sie war einst Meisterschülerin bei Bernhard Heisig (1925-2011). In Merseburg hat sie seit dem vorigen Jahr am "Altar der Europa" gearbeitet. Zuvor war sie mit dem Werk auf Europareise - Teile des Polyptychons entstanden in Wien, Prag, Leipzig und Görlitz.

Das Finale in Merseburg war von Anfang an als offenes Atelier geplant gewesen. Doch Corona durchkreuzte die Pläne. Trotzdem, sagt Hampel, habe der "Altar der Europa" in den vergangenen Monaten mehr Publikum gehabt als je zuvor. Das Projekt setzte auf einen eigenen Youtube-Kanal. Außerdem konnten die Besucher durch die Fenster des Schloßgartensalons spähen und über einen QR-Code einen Audioguide abrufen. "Man konnte hier bildende Kunst erleben, obwohl alle Museen zu waren", sagte Hampel.

Bis Mitte Oktober werde das riesige Bleistift-Kunstwerk noch in Merseburg zu sehen sein. Dann soll der Altar einen endgültigen Ort finden. Wo genau das sein wird, ist noch offen. Derzeit liefen dazu Verhandlungen, sagt Hampel.

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