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Versicherung von Ferrari-Fahrer verliert Klage

Koblenz  

Versicherung von Ferrari-Fahrer verliert Klage

17.06.2021, 17:46 Uhr | dpa

Versicherung von Ferrari-Fahrer verliert Klage. Eine Statue der Justitia hält die Waage

Eine Statue der Justitia hält die Waage. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Versicherung eines Ferrari-Fahrers hat am Donnerstag einen Rechtsstreit vor dem Landgericht Koblenz verloren. Ihre Klage auf Schadenersatz gegen die Verbandsgemeinde Cochem an der Mosel (Rheinland-Pfalz) wurde abgewiesen, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte (Az. 10 O 359/20). Der Vorwurf, die Kommune habe sich unzureichend um die Sicherheit ihrer Straßen gekümmert, habe sich als haltlos erwiesen.

Der Fahrer soll 2019 mit seinem mehrere Jahrzehnte alten Ferrari F40 langsam durch eine enge Straße in Cochem gefahren und wegen parkender Autos auf eine abfallende Regenrinne am rechten Rand ausgewichen sein. Dabei soll der Sportwagen mit dem Spoiler auf einem Gullydeckel aufgesetzt haben und beschädigt worden sein.

Die Versicherung des Ferrari-Fahrers forderte von der Verbandsgemeinde Cochem laut Gericht rund 62 000 Euro Reparaturkosten zuzüglich Anwaltskosten zurück - vergeblich. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. "Eine Berufung wäre möglich", sagte die Gerichtssprecherin. Manche historische F40 werden im Internet für mehr als eine Million Euro gehandelt.

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