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Deschamps: Pavard hätte ausgewechselt werden müssen

Paris  

Deschamps: Pavard hätte ausgewechselt werden müssen

20.06.2021, 10:11 Uhr | dpa

Deschamps: Pavard hätte ausgewechselt werden müssen. Benjamin Pavard

Ungarns Adam Szalai (l) kämpft um den Ball mit Frankreichs Benjamin Pavard. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard vom FC Bayern München hätte im Rückblick seines Trainers Didier Deschamps im EM-Spiel gegen Ungarn (1:1) ausgewechselt werden müssen, wollte aber unbedingt weiterspielen. Der Rechtsverteidiger sei gleich am Anfang "schlimm gestürzt", sagte Deschamps am Sonntag in einem Interview des Senders TF1: "Das hat sich bemerkbar gemacht. Aber die Spieler wollen auf dem Platz bleiben. Selbst wenn sie nur noch auf einem Bein stehen", sagte Deschamps.

"Im Nachhinein" hätte er ihn auswechseln müssen, "aber da Benjamin seinen Zustand nicht mitgeteilt hat, hatte ich keine Information". Wie schlimm die Verletzung Pavards sei, sagte Deschamps nicht. Es habe allerdings nichts zu tun mit der Verletzung aus dem Deutschland-Spiel (1:0), in dem Pavard nach eigener Auskunft nach einem Zusammenprall mit Robin Gosens "kurz ausgeknockt" war.

Dieser Umstand relativiert sicher auch die Kritik eines anderen langjährigen Bayern-Profis. "Pavard hat mich enttäuscht", hatte Willy Sagnol in einem Interview der "L'Equipe" gesagt: "Er ist ein Spieler, der normalerweise nie schlecht ist, ohne sehr gut zu sein. Diesmal hatte er in allen Bereichen große Schwierigkeiten." Pavard ist wie Sagnol einst im französischen Nationalteam und beim FC Bayern München Rechtsverteidiger.

Antoine Griezmann verteidigte seinen Kollegen. "Benjamin hatte in der ersten Halbzeit einige Probleme. Und dafür gibt es dieselbe Entschuldigung wie bei mir: Die Hitze", sagte der Stürmer-Star des FC Barcelona, der trotz seines Treffers auch seine eigene Leistung kritisch sah, am Sonntag: "Aber gegen Deutschland hat er sehr gut gespielt. Gestern wurde er viel alleine gelassen. Dann wird es schwer, vor allem auf einer solch komplizierten Position. Aber wir sind froh, dass wir ihn haben."

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