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Neuer Anglerpräsident will für durchgängige Gewässer sorgen

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Neuer Anglerpräsident will für durchgängige Gewässer sorgen

26.06.2021, 08:31 Uhr | dpa

Die bessere Durchgängigkeit der Fließgewässer für Fische steht für den neuen Präsidenten des Landesanglerverbands, Bernd Dickau, ganz oben auf der Agenda. "Viele Wege der Wanderfische sind durch Wehre, Pumpstationen und Kraftwerke verbaut. Da muss einiges passieren", sagte Dickau der Deutschen Presse-Agentur. Es seien schon viele Arten ausgestorben, weil ihnen das Wandern verwehrt wurde.

Zu den wichtigen Wanderfischen gehöre der Aal, der weiter auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehe. Hier habe die Arbeit der vergangenen Jahre wie Pflege der Gewässer und das Einsetzen von Jungfischen Früchte getragen. "Wir fangen wieder Aal, der auch groß genug ist", betonte Dickau.

Dazu werden die Glasaale, also die sehr jungen Tiere, vor der französischen Küste gefangen und in lizenzierten Betrieben hochgezogen, bis sie etwa 20 bis 30 Zentimeter lang sind. Erst dann werden sie in die Gewässer eingesetzt. "Sie sind dann robuster und die Verluste beispielsweise durch Fressfeinde geringer."

Die Aale würden aber nur in Gewässer eingesetzt, aus denen sie als erwachsene Tiere wieder abwandern und gefahrlos das offene Meer zur Laichwanderung erreichen können, sagte Dickau. Er unterstrich damit die Bedeutung der Verbandsforderung nach dem Rückbau von Wehren und Stationen in Seen, Gräben oder Flüssen.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es laut Verbandsangaben rund 45 000 organisierte Angler, noch mal die gleiche Zahl sei nicht organisiert.

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