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Kaufoption für Union: Baumgartl setzt sich hohe Ziele

Bad Saarow  

Kaufoption für Union: Baumgartl setzt sich hohe Ziele

02.07.2021, 16:34 Uhr | dpa

Kaufoption für Union: Baumgartl setzt sich hohe Ziele. Fußball

Fußbälle liegen in einem Tor. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Neuzugang Timo Baumgartl setzt sich beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin ambitionierte Ziele. "Ich möchte jedes Spiel spielen. Das ist mein Anspruch", sagte der 25 Jahre alte Abwehrspieler im Trainingslager der Köpenicker in Bad Saarow am Freitag. Tags zuvor war der frühere Bundesligaprofi des VfB Stuttgart zunächst für eine Spielzeit vom niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven ausgeliehen worden.

Die Konkurrenz auf seiner Position ist allerdings groß. In der vergangenen Saison waren die Dauerbrenner Marvin Friedrich und Robin Knoche in der Innenverteidigung gesetzt. Jetzt brennen neben Baumgartl auch die beiden Neuverpflichtungen Paul Jaeckel (Greuther Fürth) und Rick van Drongelen (Hamburger SV) auf ihre Chance.

Nachdem Baumgartl in der vergangenen Saison auch in Folge von Verletzungen nur zu 14 Pflichtspieleinsätzen in der niederländischen Ehrendivision, in der Europa League und im Pokal kam, will er nun in Deutschland zu alter Stärke zurückfinden. "Hier besteht die Chance, in drei Wettbewerben zu spielen. Das war ein wichtiges Kriterium, um meinen nächsten Verein auszuwählen. Ich freue mich, wieder in der Bundesliga spielen zu können", sagte Baumgartl.

Von Union wurde Baumgartl in Gesprächen mit Trainer Urs Fischer und Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert überzeugt. Baumgartl bekam das Gefühl, dass ihn Union unbedingt haben möchte. Die ersten Kontakte gab es bereits im Mai. Der Ex-Unioner Christian Gentner, mit dem Baumgartl in Stuttgart zusammenspielte, riet ihm zum Wechsel.

Theoretisch ist auch denkbar, dass Baumgartl länger in Berlin bleibt. Ruhnert ließ durchblicken, dass sich der Verein für den ehemaligen U21-Nationalspieler eine Kaufoption gesichert hätte. Baumgartl will sich jedoch erst einmal auf die aktuelle Spielzeit konzentrieren. Er habe gelernt, dass man im Fußball nicht allzu weit vorausschauen sollte.

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