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Zentrum Weltnaturerbe Wattenmeer: Bau soll kommen

Wilhelmshaven  

Zentrum Weltnaturerbe Wattenmeer: Bau soll kommen

04.07.2021, 17:23 Uhr | dpa

Die Finanzierung des neuen Zentrums für das Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer wird nach Einschätzung der Stadt Wilhelmshaven deutlich enger. Die Träger sprachen sich nach Angaben vom Sonntag aber für ein Festhalten an dem Projekt aus - notfalls sollen einige Punkte jetzt kleiner und günstiger umgesetzt werden.

In der nächsten Sitzung müsse der Stadtrat darüber entscheiden, hieß es. "Denn die Kosten für den Bau des Trilateralen Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrums (TWWP) sind nach aktualisiertem Planungsstand erneut deutlich gestiegen." Die Partner - darunter Oberbürgermeister Carsten Feist (parteilos), Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) und Nationalpark-Verwaltungschef Peter Südbeck - hätten indes klargemacht: "Das Projekt wird weitergeführt - zur Not in anderer Form."

Im März war die Baugenehmigung übergeben worden. In das geplante Verwaltungsgebäude, das auf einem ehemaligen Luftschutzbunker im Süden Wilhelmshavens entsteht, sollen die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und das in der Jadestadt ansässige trilaterale Wattenmeer-Sekretariat für die Niederlande, Deutschland und Dänemark einziehen.

Das Landes-Umweltministerium hatte im Frühjahr erklärt, es müsse bis zum Sommer allerdings noch die Finanzierung des zunächst 24 Millionen Euro teuren Projekts sichergestellt werden. Niedersachsen fördert den Bau mit über fünf Millionen Euro, der Bund mit rund vier Millionen.

Nach Angaben der Stadt sollte das neue Gebäude ein architektonisches Highlight werden. Der Entwurf der dänischen Architektin Dorte Mandrup, der aus einem Wettbewerb hervorging, sieht unter anderem vor, dass der massive Bunkerbau eine gläserne Hülle erhalten soll.

Doch die Ausgaben fallen höher aus. "Bislang nicht vorgesehene, aber notwendige technische Ausführungen für die Glasfassade, den sommerlichen Wärmeschutz sowie die Bunkerdecke sorgen für eine Kostensteigerung von 1,76 Millionen Euro", hieß es aus der Stadtverwaltung. Zudem habe die gute Konjunktur in der Bauwirtschaft dazu geführt, dass das Preisniveau anziehe. "Für die Gesamtkosten des TWWP-Gebäudes ohne Außenanlagen heißt das, dass sie sich nach neuesten Erkenntnissen auf 26,74 Millionen Euro belaufen können."

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