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Hochschulen feiern 30 Jahre Universitäten in Brandenburg

Potsdam  

Hochschulen feiern 30 Jahre Universitäten in Brandenburg

13.07.2021, 12:57 Uhr | dpa

Hochschulen feiern 30 Jahre Universitäten in Brandenburg. Universität

Studierende bei einer Vorlesung im Hörsaal. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

"Strukturwandel-Uni" in der Lausitz, eine "wirkliche Europa-Uni" in Frankfurt (Oder) und das "wissenschaftliche Zentrum" in Potsdam: Brandenburgs drei Universitäten feiern in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. "Wir haben nicht die älteste, nicht die größte, aber mindestens die drei kreativsten und innovativsten Hochschulen in Brandenburg", sagte Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow überzeugt am Dienstag in Potsdam.

Die drei Unis wurden im Jahr 1991 gegründet. Nach der Wiedervereinigung zeichnete das Land nach Angaben des Wissenschaftsministeriums die geringste Hochschuldichte in Deutschland aus.

Seitdem haben sich die Standorte aus Sicht der drei (Vize-)Chefinnen stetig ausgebaut. Die Universität Potsdam - die mit mehr als 22 000 Studierenden mit Abstand größte Uni im Land - hatte im vergangenen Jahr mehr als 30 neue Berufungen. Seit zehn Jahren befinde sich die Uni mit ihren sieben Fakultäten an den Standorten Am Neuen Palais, in Golm und in Griebnitzsee im Aufwuchs. 1000 Lehramts-Studienplätze will die Uni schaffen, wie Uni-Vizepräsidentin Barbara Höhle sagte.

Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg mit 6800 Studierenden habe sich ganz dem Strukturwandel verschrieben, sagte Präsidentin Gesine Grande. "Sie steht im Zentrum all dessen, was wir in der Lausitz machen." Die Uni bietet neben MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Physik und Informationstechnik) auch Wirtschaft und Recht an. Gemeinsam mit anderen Forschungseinrichtungen will die Uni Teil eines dynamischen Wissenschaftsstandortes in der Lausitz werden, wenn auch nicht dem größten, so Grande.

Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) will sich in Zeiten der gesellschaftlichen Spaltung noch mehr dem gemeinsamen Dialog widmen. Das Jubiläums-Motto der Uni mit rund 5000 Studierenden aus mehr als 100 Ländern lautet daher: "Wissen schaffen, Begegnung leben. Zukunft gestalten". Feiern wollen die Hochschulen für sich.

Das kommende Wintersemester soll ein Präsenzsemester werden. Es sei "absolut dringend", die Studierenden wieder an die Hochschulen zu holen, sagte Grande. Das sei kein Selbstläufer.

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