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Studie: Start-ups werben mehr Geld ein

Leinfelden-Echterdingen  

Studie: Start-ups werben mehr Geld ein

14.07.2021, 08:17 Uhr | dpa

Studie: Start-ups werben mehr Geld ein. Geldscheine

Zahlreiche Euro-Banknoten liegen auf einem Haufen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Start-ups in Sachsen-Anhalt haben laut einer Studie im ersten Halbjahr 2021 mehr Geld von Investoren eingeworben als im Vorjahreszeitraum. Gemessen an anderen Bundesländern fallen die Summen aber gering aus. Das zeigt eine neue Studie der Beratungsgesellschaft EY, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach stiegen die Geldspritzen für junge Unternehmen in Sachsen-Anhalt von 3 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020 auf 41 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2021.

Start-ups sind auf Geld von Investoren angewiesen, da sie in aller Regel keine Gewinne schreiben. Fonds und große Firmen stecken Kapital in verheißungsvolle Firmen in der Hoffnung, dass sich deren Geschäftsideen durchsetzen und ihnen üppige Profite bescheren. Start-ups gelten als wichtiger Innovationstreiber für die Wirtschaft.

Im vergangenen Jahr hatte die Pandemie den Aufschwung der Start-up-Branche gebremst und jungen Unternehmen die Geschäfte erschwert, auch wenn das befürchtete Gründersterben ausblieb. "In diesem Jahr sehen wir ebenfalls einen Corona-Effekt, allerdings in die umgekehrte Richtung: Finanzierungsaktivitäten und -summen explodieren geradezu", sagt EY-Partner Thomas Prüver.

Im Vergleich zu Berlin und Bayern ist Sachsen-Anhalt aber weit abgeschlagen. In diesen beiden Bundesländern ist die Start-up-Szene wesentlich aktiver, wie die Studie zeigt: In Berlin sammelten Start-ups in 263 Finanzierungsrunden insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro ein, in Bayern kamen die Unternehmen in 120 Runden auf 2,5 Milliarden Euro.

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