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Nach Tesla-Baustellenkontrolle: Weitere Aggregate entdeckt

Grünheide (Mark)  

Nach Tesla-Baustellenkontrolle: Weitere Aggregate entdeckt

23.07.2021, 17:28 Uhr | dpa

Nach Tesla-Baustellenkontrolle: Weitere Aggregate entdeckt. Baustelle des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide

Die Baustelle des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der Errichtung dreier Tanks ohne Genehmigung auf der Baustelle des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bei Berlin haben die Behörden bei einer Großkontrolle weitere Anlagen entdeckt. Diese Aggregate seien unter anderem zur temporären Strom- und Gasversorgung sowie zur Drucklufterzeugung während der bereits zugelassenen Funktionstest der späteren Produktionsanlagen errichtet worden, teilte das Umweltministerium am Freitag auf Anfrage mit.

Diese Anlagen seien bisher nicht ausdrücklich durch eine vorzeitige Genehmigung durch das Land Brandenburg abgedeckt gewesen, erklärte das Ministerium. Das Landesumweltamt habe die Anlagen deshalb geprüft und festgestellt, dass sie im Rahmen der Funktionstests betrieben werden dürften. Nach Abschluss der Tests sollen sie wieder entfernt werden.

Das Landesumweltamt hatte Anfang Juli nach einem Schwarzbauverdacht der Grünen Liga und des Naturschutzbundes festgestellt, dass Tesla mehrere Tanks für unterschiedliche Flüssigkeiten gebaut hatte, obwohl keine Genehmigung vorlag. Die Umweltschützer gingen von einem Kältemitteltank für die Chemikalie Tetrafluorpropen aus. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet. Tesla hat sich bisher nicht dazu geäußert.

Das Unternehmen hat bisher noch keine abschließende umweltrechtliche Genehmigung für den Bau vom Land Brandenburg bekommen, kann aber über mehrere vorzeitige Zulassungen in einzelnen Schritten bauen. Ursprünglich sollte die Produktion am 1. Juli starten, weil sich die Genehmigung verzögert, plant Tesla den Start nun für Ende des Jahres. Nachdem der Antrag auf Genehmigung um eine Batteriefabrik erweitert wurde, sind noch Einwände dagegen möglich. Umweltverbände sehen Gefahren in dem Projekt.

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