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Feuerwehr stellt Kästen für entwischte Würgeschlange auf

Haldensleben  

Feuerwehr stellt Kästen für entwischte Würgeschlange auf

27.07.2021, 14:49 Uhr | dpa

Feuerwehr stellt Kästen für entwischte Würgeschlange auf. Feuerwehr hilft

Feuerwehrleute kleben in einem Dickicht ein Schild mit der Aufschrift "Achtung Schlangenfalle. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Die Freiwillige Feuerwehr sucht in Haldensleben weiter nach einem entwischten Netzpython - und lässt sich nun zusätzliche Tricks einfallen. Die Zuständigen hätten sich mit einem Schlangenexperten des Zoos in Magdeburg ausgetauscht, sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag. Demnach mag die etwa drei Meter lange Würgeschlange feuchte und kühle Bereiche.

Deswegen wurden am Dienstag sechs Kästen aufgebaut und mit feuchten Waschlappen ausgelegt. Im besten Fall ziehe sich das beige-bräunliche Tier in eine dieser feuchten Höhlen zurück und werde dort gefunden. Allerdings könne es sich sehr gut tarnen, sagte der Sprecher. Bürgerinnen und Bürger sollten die Kisten nicht berühren.

Die Schlange wird vor allem in der Nähe der Ohre gesucht. Der Fluss liegt nicht unweit der Wohnung, aus dem das privat gehaltene Tier vermutlich am Samstag entwischt war. Wer den Netzpython sieht, sollte unbedingt Abstand halten und die Polizei rufen. Pythons umschlingen ihre Beute zum Töten. Je nach Größe jagen sie Tiere mit einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm, teilweise sogar bis zu 50 Kilogramm.

Nach Angaben des Sprechers der Stadt gab es in Haldensleben bislang keinen ähnlichen Fall. Allerdings sorgten in den vergangenen Jahren in Sachsen-Anhalt andere Tiere für Suchaktionen. Im Sommer 2020 wollen Angler ein Krokodil in der Unstrut gesehen haben. Behörden suchten wochenlang in Sachsen-Anhalt und dem angrenzenden Gebiet in Thüringen - erfolglos. Auch ein totes Hühnchen an einer Schnur lockte das "Unstrudil" getaufte Tier nicht in eine Fotofalle.

2019 hatte sich eine Riesenschlange in Breitenhagen um ein Halteseil der Gierfähre geschlängelt. Die Tierrettung aus Magdeburg konnte die Boa constrictor mit einer speziellen Schlangenzange fangen. Woher das Tier kam, war unklar. In Österreich waren erst im Juli binnen weniger Tage zwei Mal Schlangen in Toiletten aufgetaucht.

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