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Corona-Tempo stagniert: Lage in Krankenhäusern entspannt

Potsdam  

Corona-Tempo stagniert: Lage in Krankenhäusern entspannt

27.07.2021, 15:03 Uhr | dpa

Corona-Tempo stagniert: Lage in Krankenhäusern entspannt. Impfung

Eine Spritze mit einem Impfstoff. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Bei allmählich steigenden Corona-Infektionszahlen in Brandenburg ist die Lage in den Krankenhäusern derzeit noch entspannt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag befinden sich dort gegenwärtig 13 Covid-Patienten, von denen 6 auf der Intensivstation behandelt werden. Vier Menschen müssen den Angaben zufolge beatmet werden.

"Die Krankenhäuser sehen die Gefahr einer vierten Welle und bereiten sich darauf vor", teilte die Landeskrankenhausgesellschaft auf Anfrage mit. Dabei würden die Erkenntnisse des bisherigen Pandemieverlaufs genutzt und die aktuellen Entwicklungen insbesondere bezüglich der Impfquote berücksichtigt. Nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin sind derzeit knapp 18 Prozent der Intensivbetten frei. Vor rund zwei Wochen waren es 19 Prozent.

Das Ernst von Bergmann-Klinikum in Potsdam hat derzeit keine Covid-Patienten. Im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum sind nach Angaben einer Sprecherin aktuell drei Menschen mit der Erkrankung, davon einer auf der Intensivstation. Er werde jedoch nicht beatmet. Im Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg ist nach Angaben des Hauses derzeit ein Covid-Patient zur Beobachtung.

Das Virus breitet sich in Brandenburg vergleichsweise langsam aus. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch 5 von
100 000 Menschen im Land, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. An den Vortagen hatte die Sieben-Tage-Inzidenz etwas höher gelegen und vor einer Woche 6,1 erreicht. Brandenburg rangiert damit weiter unter dem bundesweiten Durchschnitt von 14,5.

In den Landkreisen Ostprigniz-Ruppin und Uckermark wurden nach den RKI-Daten in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Corona-Fälle registriert. Den höchsten Wert erreichte Frankfurt (Oder) mit 12,1 Fällen je 100 000 Einwohner.

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