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Aue mit 0:0 gegen St. Pauli: Burgstaller-Treffer zählt nicht

Aue-Bad Schlema  

Aue mit 0:0 gegen St. Pauli: Burgstaller-Treffer zählt nicht

01.08.2021, 15:43 Uhr | dpa

Aue mit 0:0 gegen St. Pauli: Burgstaller-Treffer zählt nicht. Guido Burgstaller gegen John-Patrick Strauß

St. Paulis Guido Burgstaller (r) erzielt gegen Aues John-Patrick Strauß ein Tor, das aberkannt wird. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Zweites Spiel, zweiter Punkt, aber wieder kein Tor: Erzgebirge Aue kam wie schon in der Vorwoche beim 1. FC Nürnberg auch gegen den FC St. Pauli zu einem 0:0. Das Unentschieden ging vor 6828 Zuschauern in Ordnung, weil beide Mannschaften defensiv sehr stabil standen und die Räume vor dem Strafraum eng machten.

"Ich muss mit dem Start zufrieden sein, denn wir hatten in den ersten beiden Spielen ganz starke Gegner vor der Brust. Meine Spieler haben es sehr gut gemacht", sagte Trainer Aliaksei Shpileuski nach der Partie. "In der ersten halben Zeit hatten wir die eine oder andere gefährliche Chance. In der zweiten Halbzeit hatten wir weniger Umschaltmomente und waren etwas müde."

Aues Trainer änderte seine Startelf im Vergleich zum Auftaktspiel in Nürnberg nur auf einer Position. Soufiane Messeguem ersetzte Nicolas Kühn. Der Offensivspieler hatte sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen und wird den Auern vorerst fehlen. Neuzugang Sam Schreck, der am Mittwoch verpflichtet wurde, saß zunächst auf der Bank.

Nach ausgeglichenem Beginn lag der Ball in der 16. Minute nach einem Konter der Gäste plötzlich im Tor von Aue-Schlussmann Martin Männel. St. Paulis vermeintlicher Torschütze Guido Burgstaller stand beim Pass von Luca Zander allerdings knapp im Abseits, so dass der Treffer nach Videobeweis nicht zählte.

Anschließend kamen die Erzgebirger besser ins Spiel und erarbeiteten sich durch Dimitrij Nazarov (22.), Omar Sijaric (29.) und Ben Zolinski (44.) auch drei guten Möglichkeiten. St. Paulis Torwart Nikola Vasilj konnte die Schüsse aber jeweils parieren. "Wir hatten in der ersten Hälfte Vorteile und auch gute Chancen. Wir wissen aber auch, dass wir nicht gegen eine Kirmestruppe gespielt haben. Dass St. Pauli vergangene Woche gegen Kiel 3:0 gewonnen hat, hat schon genug Aussagekraft", meinte Zolinski. "Wir haben gezeigt, dass wir den Gegnern weh tun können, wenn wir gut gegen den Ball arbeiten. Jetzt fehlt nur noch das Quäntchen Glück vorm Tor."

Nach dem Seitenwechsel flachte das Niveau weiter ab. Viele Unterbrechungen unterbanden den Spielfluss. Wenn es gefährlich wurde, dann nur noch vor dem Auer Tor. Finn Ole Becker (54.), Lukas Daschner (80., 84) und Daniel-Kofi Kyereh (90.+1) brachten den Ball aber auch nicht im Kasten von Männel unter.

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