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Schneidemaschinenhersteller Weber wächst in Corona-Krise

Neubrandenburg  

Schneidemaschinenhersteller Weber wächst in Corona-Krise

18.08.2021, 16:41 Uhr | dpa

Schneidemaschinenhersteller Weber wächst in Corona-Krise. Weber Maschinenbau

Das Firmenlogo der Weber Maschinenbau GmbH ist in Neubrandenburg zu sehen. Foto: Winfried Wagner/dpa-Zentralbild/dpa/archivbild (Quelle: dpa)

Deutschlands führender Hersteller von Hochleistungsschneidemaschinen für Lebensmittel - die Weber Maschinenbau GmbH - wächst weiter. Wie Geschäftsführer Tobias Weber am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Neubrandenburg sagte, wird für 2021 ein Umsatz von 250 Millionen Euro erwartet. "Trotz Corona-Krise ist die Nachfrage gewachsen", sagte Weber bei der Inbetriebnahme einer automatischen Blechverarbeitungsstrecke. Der Auftragseingang sei um 25 Prozent gestiegen. Der Umsatz werde um etwa zehn Prozent steigen und läge damit doppelt so hoch wie 2012.

Weber baut vorrangig sogenannte Slicer, mit denen Wurst, Käse und Schinken in Scheiben geschnitten werden, und gilt darin als Weltmarktführer. Inzwischen stellt die Firma auch die Verpackungsmaschinen selbst her.

"Unsere Kunden sind Lebensmittelhersteller, die den Handel und die Caterer beliefern", erläuterte Weber. Das Cateringgeschäft sei wegen Corona eingebrochen, aber der Handel viel stärker gewachsen. Deshalb investierten viele Lebensmittelhersteller kräftig, was Weber ebenfalls zu Investitionen veranlasste. So sei die neue Blechverarbeitung, die rund 3,5 Millionen Euro kostete, in puncto Automatisierung weltweit führend, wie Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Rudolph erklärte.

Das Unternehmen hat weltweit etwa 1500 Mitarbeiter, davon 1200 Leute in Deutschland. Die Hauptstandorte sind Breidenbach in Hessen mit 670 Mitarbeitern und Neubrandenburg mit 475. "Wir fertigen in Deutschland, denn da entwickeln wir auch", sagte Weber. Die Hälfte der Maschinen aus Edelstahl werden in Deutschland und den USA ausgeliefert, die andere Hälfte weltweit. Ein Problem seien steigende Rohstoffpreise und längere Lieferzeiten für Chips und Elektronik, sagte Weber. Das könne man bisher aber ausgleichen.

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