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"Eine Woche zu früh": Der Herbst in Bayern ist da

Offenbach am Main  

"Eine Woche zu früh": Der Herbst in Bayern ist da

28.08.2021, 08:35 Uhr | dpa

"Eine Woche zu früh": Der Herbst in Bayern ist da. Regenwetter

Bei Regenwetter kämpft sich ein Passant mit Regenschirm durch die Innenstadt. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Kälte, Regen und in höheren Lagen erster Schnee - alles bewegt sich derzeit in Bayern in Richtung kalte Jahreszeit. Und das bereits eine Woche vor dem meteorologischen Herbstbeginn am 1. September. "Plakativ gesagt ist der Herbst in diesem Jahr eine Woche zu früh dran", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in München. Für die Meteorologen startet der Herbst aus statistischen Gründen bereits mit Monatsanfang. Der astronomische Herbst beginnt allerdings erst am 22. September.

An diesem Wochenende bringt Tief "Nick" in Bayern kühles und regnerisches Wetter. Während es am Samstag noch kurze trockene Abschnitte geben könne, werde es am Sonntag in vielen Gegenden dauerregnen, relativ sicher in Augsburg, Nordschwaben, im Allgäu und an den Alpen, sagte der Sprecher. In Alpennähe könne der Dauerregen den Prognosen zufolge teils bis Dienstagabend andauern.

Gebietsweise sind laut den Meteorologen zudem Gewitter und Starkregenfälle mit bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Besonders der Osten Bayerns sei am Sonntagnachmittag davon betroffen. Auch Böen mit rund 60 Kilometern pro Stunde sowie kleiner Hagel seien nicht ausgeschlossen. In einigen Alpentälern soll es dem DWD zufolge nicht wärmer als 13 Grad werden. In Mainfranken, wo es öfter milder ist als im Rest von Bayern, könnten die Temperaturen aber auf etwa 20 Grad klettern.

Es bestehe zwar die Chance, dass die Temperaturen bei mehr Sonnenschein zum Ende der kommenden Woche noch über 20 Grad kletterten, und das in ganz Bayern. Allerdings nur an einzelnen Tagen. Am Freitag etwa sind in München um die 23 Grad, am Untermain um die 24 Grad und in den Alpentälern um die 20 Grad möglich. Dass der Sommer mit Badewetter um die 25 Grad zurückkommt, sei aber nach derzeitigen Vorhersagen unwahrscheinlich.

Am Untermain, in der Region Kitzingen und Würzburg, sowie im Raum Nürnberg lohnt es sich womöglich, die Badekleidung noch nicht zu verräumen. Andernorts in Bayern brauche man zum Schwimmen eher einen Neoprenanzug, sagte der Meteorologe. Dennoch: Ganz ausgeschlossen sind ihm zufolge einzelne Tage mit bis zu 30 Grad bis Mitte September nicht. Etwa dann, wenn eine günstige Fönlage eintrete.

Schon an diesem Wochenende rechnet der DWD mit Schneefall. Das ist laut dem Wetterdienst im August nicht ungewöhnlich. Für Samstag werden auf 2000 Metern bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet. Diese Mengen seien auch durchaus schon auf 1200, 1300 Metern gefallen, sagte ein Meteorologe.

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