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Ausstellung "Heimathorizonte" eröffnet in Halle

Halle (Saale)  

Ausstellung "Heimathorizonte" eröffnet in Halle

02.09.2021, 05:59 Uhr | dpa

Ausstellung "Heimathorizonte" eröffnet in Halle. Kunststiftungsdirektorin Manon Bursian

Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, steht in der Galerie der Kunststiftung in Halle (Saale). Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund ein Jahr lang haben zehn Kunstschaffende dank Stipendien in Museen und Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt gearbeitet - die Ergebnisse werden nun gezeigt. Am Freitag wird die Ausstellung "Heimathorizonte" in den Räumen der Kunststiftung Sachsen-Anhalt eröffnet. Den Werken der Künstlerinnen und Künstler würden Exponate aus den zehn Museen und Gedenkstätten gegenüber gestellt. Darunter seien historische Exponate wie etwa eine originale Zellentür aus dem KZ Schloss Prettin und eine Amphore, die um 3500 v. Chr. entstanden und vermutlich als Urne genutzt worden sei.

Die Ausstellung gebe einen Überblick über die facettenreichen künstlerischen Genres wie Zeichnung, Papierschnitt, Plastik, Fotografie, Schmuckgestaltung, Film und Illustration, mit denen auf die unterschiedlichen teilnehmenden Sammlungen reagiert worden sei. Mit dem sogenannten Heimatstipendium hat die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gegeben, sich mit kleineren musealen Sammlungen und Gedenkstätten vor allem im ländlichen Raum auseinanderzusetzen.

"Sachsen-Anhalt hat gerade im ländlichen Raum viele kleine, sehr schöne Museen, die wir mit diesem Förderinstrument ganz gezielt stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung rücken möchten", erklärte die Direktorin der Kunststiftung, Manon Bursian. "In den sehr unterschiedlich gelagerten künstlerischen Projekten wurden Befindlichkeiten und kulturelle Identitäten in den Museen und Gedenkstätten der Region genau erkundet."

Künstler arbeiteten etwa in der Gedenkstätte für Opfer der NS-"Euthanasie" Bernburg, im Museum für Naturkunde und Vorgeschichte Dessau und und in der Regionalgeschichtlichen Sammlung der Lutherstadt Eisleben. Arbeitsorte waren zudem das ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode (Mansfeld-Südharz) und das Börde-Museum Burg Ummendorf (Börde).

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