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Weniger Mitglieder in Sportvereinen in MV

Schwerin  

Weniger Mitglieder in Sportvereinen in MV

03.09.2021, 06:54 Uhr | dpa

Weniger Mitglieder in Sportvereinen in MV. Sportplatz

Sportler trainieren auf einem Sportplatz. Foto: Stefan Sauer/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Die Sportvereine in Mecklenburg-Vorpommern haben Mitglieder verloren. Zu Jahresbeginn waren es 257.587 Mitglieder, ein Jahr zuvor waren es noch rund 3000 mehr, wie das für den Sport zuständige Sozialministerium in Schwerin auf dpa-Anfrage mitteilte. Die Zahl der Vereine im Landessportbund (LSB) habe sich im selben Zeitraum um zwei auf 1871 reduziert. Welche Gründe es für Austritte der Vereine gibt, werde statistisch nicht erfasst.

"Ich bin sehr froh, dass unsere Sportvereine so stabil in der Corona-Krise geblieben sind. Das zeigt die tiefe Verankerung der Vereine im Alltag der Menschen in unserem Land", sagte Sportministerin Stefanie Drese (SPD). Die Landesregierung hat nach ihrer Auffassung vor allem den Kinder- und Jugendsport in der Corona-Krise prioritär behandelt. "Wir haben versucht, Sport im Freien, wann immer es ging, zu erlauben", betonte die Ministerin.

Jeglicher Sportbetrieb ist laut Landesregierung seit Juni wieder möglich. Je nach Infektionslage in den jeweiligen Landkreisen oder kreisfreien Städten kann der Sport jedoch an eine Testpflicht gebunden sein, etwa für den Besuch im Fitnessstudio oder Schwimmbad. Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen wie auch Genesene sind davon nicht betroffen.

Bei einer sportpolitischen Diskussionsrunde in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommerns in Berlin sprach sich Drese am Freitag dafür aus, den für das Land geschlossenen Sportpakt zu verlängern. Im Rahmen dieser Vereinbarung gewähre die Landesregierung dem Landessportbund für den Zeitraum von 2018 bis 2021 zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt vier Millionen Euro.

"Wir brauchen für die Stärkung des Breiten-, Behinderten- und Jugendsports sowie des Leistungssports auch in den kommenden Jahren zusätzliche Mittel über die gesetzlichen Leistungen des Sportfördergesetzes hinaus", betonte Drese. Der Sport leiste einen wichtigen und unverzichtbaren gemeinwohlorientierten Beitrag für die Gesellschaft. Deshalb müssten die Vereine stärker unterstützt und in die Sportinfrastruktur investiert werden.

Dies treffe gleichermaßen auf Breiten- und Leistungssport zu. "Jede und jeder in unserem Land soll die Möglichkeit haben, sich sportlich zu betätigen. Gleichzeitig brauchen wir eine Reform des Leistungssports und die Stärkung unserer Bundesstützpunkte als Standorte für den Spitzensport", betonte Drese.

Nach Ansicht der Ministerin war das Sportjahr 2021 für Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich. Sie verwies auf den Pokalsieg der Volleyballerinnen des Schweriner SC. Der FC Hansa und auch die Handballer des HC Empor Rostock seien jeweils in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Zudem seien mit Lea Sophie Friedrich (Radsport) und Hannes Ocik (Rudern) zwei Sportler aus MV mit Silber von den Olympischen Spielen in Tokio zurückgekehrt.

Verglichen mit früheren Jahren fiel die Medaillenausbeute aber eher mäßig aus. Die seit langem rückläufige Beteiligung von Sporlern aus Mecklenburg-Vorpommern an international hochrangigen Wettkämpfen hatte auch dazu geführt, dass der Fortbestand von Leistungszentren in Frage gestellt wurde.

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