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Trendwende muss her: FCK vor Südwest-Derby unter Druck

Kaiserslautern  

Trendwende muss her: FCK vor Südwest-Derby unter Druck

10.09.2021, 15:08 Uhr | dpa

Trendwende muss her: FCK vor Südwest-Derby unter Druck. Marco Antwerpen

Kaiserslauterns Trainer Marco Antwerpen gestikuliert. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach seinem perfekten Trainer-Einstand beim 1. FC Kaiserslautern war die Freude bei Marco Antwerpen groß. Mit 2:0 hatte der Fußball-Drittligist am 6. Februar dieses Jahres das Südwest-Derby bei Waldhof Mannheim gewonnen. Entsprechend ausgelassen war der Jubel - auch bei den Fans. Sieben Monate später ist von dieser Aufbruchstimmung nicht viel übrig geblieben. Vor dem brisanten Duell mit dem Erzrivalen aus der Kurpfalz an diesem Samstag (14.00 Uhr) herrscht beim viermaligen deutschen Meister mal wieder eher Frust als Lust.

Während die Mannheimer drei der vergangenen vier Spiele gewinnen konnten, stehen die Pfälzer nach zuletzt drei sieglosen Partien bereits mächtig unter Druck. Der Saisonstart ist mit nur fünf Punkten aus sieben Spielen völlig misslungen. "Wir wissen um die Bedeutung der Partie. Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir erfolgreich gestalten. Wir wissen auch, dass Waldhof mit einer breiten Brust hierher kommt. Das wird ein hitziges Spiel, wir werden einen kühlen Kopf bewahren müssen", sagte Antwerpen am Freitag.

Mut macht derzeit eher der Blick in die Historie. Immerhin hat Mannheim seit 32 Jahren kein Pflichtspiel auf dem Betzenberg gewonnen. Der vorerst letzte Erfolg gelang im August 1989. Diesen Auswärtsfluch wollen die Waldhöfer nun endlich besiegen. "Wir wollen gewinnen - so wie in jeder anderen Woche auch", sagte Trainer Patrick Glöckner.

Um die Konzentration der Spieler ausschließlich auf die sportlichen Aufgaben zu lenken, verhängte Glöckner vor dem Derby ein Interviewverbot. "Die Spieler werden vor so einem Spiel mehr abgelenkt als sonst", begründete er die Maßnahme. Personell können die Gäste auf den kompletten Kader bauen.

Dem FCK fehlen die verletzten Lucas Röser, Maximilian Hippe, Anas Bakhat, Hikmit Ciftci und Felix Götze. Letzterer macht nach seinem Mitte August erlittenen Haarriss im Schädel zumindest Fortschritte. Anfang der Woche konnte der 23-Jährige erstmals wieder leicht ins Mannschaftstraining einsteigen.

Gelingt den Roten Teufeln auch im Südwest-Derby kein Befreiungsschlag, könnte die Stimmung in Kaiserslautern endgültig kippen. Der Frust der Fans spiegelt sich bereits in den Vorverkaufszahlen wider. Bis Freitagmittag wurden erst rund 12 000 Tickets abgesetzt, obwohl für die Partie 20 000 Zuschauer zugelassen sind. Aus Mannheim werden 1000 Anhänger erwartet.

Intern herrsche laut Antwerpen zwar noch Ruhe beim viermaligen deutschen Meister, weil man vor der Spielzeit kein Saisonziel ausgegeben habe. Aber: "Der Druck entsteht durch das Umfeld." Der 49-Jährige hält jedoch nichts davon, schon in der Saisonstartphase vom Abstiegskampf zu sprechen.

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